Sierningbach-Verband nimmt Hochwasser-Frühwarnsystem in Betrieb
Der Sierningbach Wasserverband hat ein neues Hochwasser-Frühwarnsystem installiert. Wasserstände und Niederschläge werden nun laufend erfasst und sind für alle Bürger online einsehbar. Anfang September fanden die Einschulungen für Gemeinden und Einsatzkräfte statt.
Der Sierningbach Wasserverband hat gemeinsam mit der Firma WSI, einem Tochterunternehmen von Microtronics aus Ruprechtshofen, ein Hochwasser-Frühwarnsystem in Betrieb genommen. Die Einschulungen für die beteiligten Gemeinden und Einsatzkräfte fanden am 7. und 14. September statt.
Pegel, Radar und digitale Alarmierung
Das System verbindet Pegel-, Radar- und Regenmessstationen mit einer digitalen Alarm- und Informationsplattform. Einsatzkräfte können im Ernstfall rasch auf aktuelle Daten zugreifen, Entscheidungen treffen und betroffene Bereiche sowie Bürger gezielt warnen.
Für die Bevölkerung bedeutet das mehr Zeit und mehr Sicherheit. Frühwarnungen und direkte Bürgerinformation sollen helfen, Menschen, Sachwerte und Infrastruktur besser zu schützen und Schäden möglichst gering zu halten.
Kosten und Förderung
Die einmaligen Investitionskosten für das Frühwarnsystem betragen 141.483,26 Euro brutto. Das Projekt wird mit 90 Prozent der Kosten, bis zu 100.000 Euro, durch die Förderung „IÖB-Toolbox“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert. Den Restbetrag finanzieren die Mitgliedsgemeinden des Sierningbach Wasserverbands.
Für eine frühzeitige Alarmierung im Ernstfall ist eine einmalige Anmeldung für das kostenlose SMS-Warn-Service auf der Plattform wasserstand.info erforderlich.
Quelle: https://www.kilb.gv.at/Hochwasser-Fruehwarnsystem_fuer_mehr_Sicherheit_in_den_unseren_Gemeinden_1
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