Sirenenprobe und AT-Alert am 3. Oktober in Österreich

Mona HopfingerMona Hopfinger
AT-Alert Übung: Sirene, Handy mit Text, Funkturm und Österreichkarte
© Mit KI (Gemini) generiert

Am 3. Oktober 2026 findet in Österreich die landesweite Sirenenprobe statt. Dabei werden auch zwei AT-Alert-Testnachrichten auf Mobiltelefone verschickt. Das Warn- und Alarmsystem wird vom Innenministerium gemeinsam mit den Ländern betrieben.

Das österreichische Warn- und Alarmsystem wird am 3. Oktober 2026 getestet. Das System wird vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben und umfasst derzeit über 8.000 Feuerwehrsirenen. Allein im Land Salzburg sind 521 Sirenen im Einsatz.

Die Signale können je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Innenministeriums, landesweit von den Landeswarnzentralen oder bezirksweise von den Bezirkswarnzentralen ausgelöst werden. Österreich verfügt damit als eines der wenigen Länder über eine flächendeckende Sirenenwarnung.

Ablauf der Sirenenprobe

Der Probealarm ist in vier Phasen gegliedert:

  • 12 Uhr: Sirenenprobe (15 Sekunden Dauerton)

  • 12.15 Uhr: Warnung (3 Minuten gleichbleibender Dauerton)

  • 12.30 Uhr: Alarm (1 Minute auf- und abschwellender Heulton)

  • 12.45 Uhr: Entwarnung (1 Minute gleichbleibender Dauerton)

AT-Alert wird zweimal getestet

Zweimal wird der AT-Alert am 3. Oktober ausgelöst: Zwischen 12 und 12.15 Uhr geht bundesweit eine Gefahreninformation der Stufe 4 raus, die ausschließlich Nutzer mit aktivierten Warnstufen erhalten.
Ab 12.45 Uhr folgt im Minutentakt ein Notfallalarm der einzelnen Bundesländer – die höchste Stufe, automatisch an alle Mobiltelefone durchgeschaltet. Beide Male weist der AT-Alert-Text darauf hin, dass es sich um eine Übung handelt.
Beim AT-Alert handelt es sich um eine Textnachricht mit Alarmton, die direkt auf den Startbildschirm gepusht wird. Wie Markus Buchner erklärt, brauche es dafür weder eine App-Installation noch eine Internetverbindung; vier Dringlichkeitsstufen stehen zur Verfügung. So werde das Handy „rund um die Uhr“ zum „Sicherheitsbegleiter“.

So funktioniert AT-Alert

Behördliche Alarme, Warnungen oder Informationen werden über den AT-Alert direkt auf das Smartphone übermittelt – in vier Stufen, von denen sich die höchste nicht abschalten lässt. Empfohlen wird, auch die übrigen Warnstufen zu aktivieren.
Voraussetzung für den Empfang ist eine aktivierte Warnstufe sowie die Einloggung bei einem Handymasten in der betroffenen Region. Auf demselben Weg erfolgt später auch die Entwarnung.

Quelle: https://www.tamsweg.at/Sirenenprobe_am_03_10_2026

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