SKN St. Pölten will Chancenwucher gegen Hertha Wels beenden

Mathias FischerMathias Fischer
Fußballspieler im blauen Trikot mit Ball am Fuß im Stadion
© skn-stpoelten.at

Nur acht Tore in zehn Spielen: Der SKN St. Pölten hadert mit der Chancenverwertung. Trainer Cem Sekerlioglu fordert vor dem Heimspiel gegen Hertha Wels am Freitag endlich Erfolgserlebnisse für den Aufwand seiner Mannschaft.

Cem Sekerlioglu ringt um Worte. Nicht, weil ihm nichts einfällt – sondern weil seine Mannschaft Woche für Woche hochkarätige Möglichkeiten liegen lässt. Acht Treffer in zehn Partien stehen zu Buche, dabei hätten es nach Ansicht des Trainers viermal so viele sein können. Die Abschlüsse selbst gar nicht mitgezählt.

„Wir haben auch diese Woche intensiv daran gearbeitet, das zu ändern“, betont der SKN-Coach. Seine Spieler würden sich für ihren Einsatz und ihr Spiel endlich mit Ergebnissen belohnen müssen.

Wels mit breiter Brust nach Cup-Coup

Am Freitag gastiert Hertha Wels in der NV Arena. Die Oberösterreicher kassierten bisher ligaweit die meisten Gegentore – 25 Stück. Gegen die Wölfe gab es noch nie einen Sieg. Doch die Gäste reisen mit Rückenwind an: Im ÖFB-Cup warfen sie Bundesligist WAC aus dem Bewerb.

„Natürlich werden sie jetzt eine breite Brust haben“, räumt Sekerlioglu ein. Doch sein Team schaue weder auf Statistiken noch zu sehr auf den Gegner. „Wir werden wie immer versuchen unser Spiel auf den Platz zu bringen. Aber diesmal müssen wir endlich auch treffen.“

Stendera und Messerer als Hoffnungsträger

Kapitän Marc Stendera traf im Frühjahr zum 1:0 gegen Wels, wartet aber noch auf seinen ersten Saisontreffer. Christoph Messerer hat sich nach einer Rippenverletzung zurückgemeldet. Ansonsten kann der Trainer fast aus dem Vollen schöpfen.

Verzichten muss er lediglich auf die Langzeitverletzten Jonathan Amon und Valentin Ferstl sowie auf Julien Halmich, der sich unter der Woche am Knöchel verletzte.

Quelle: https://www.skn-stpoelten.at/news/das-runde-muss-endlich-ins-eckige

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