Smartes Gerät zeigt optimale Zeiten für Stromverbrauch an

Mona HopfingerMona Hopfinger
eTimer mit Energieprognose und KI-gestützten Daten steuert Waschmaschine, Geschirrspüler und Elektroauto
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Forschungsprojekt entwickelt den eTimer weiter – eine intelligente Uhr, die anzeigt, wann Strom aus erneuerbaren Quellen verfügbar ist. Zusätzlich entsteht eine webbasierte Lösung für Verbrauchsempfehlungen.

Das Projekt emPOWER:us arbeitet an der Weiterentwicklung eines smarten Geräts, das Haushalten dabei helfen soll, Strom dann zu nutzen, wenn er lokal erzeugt wird und ausreichend vorhanden ist. Im Mittelpunkt steht der eTimer – eine Uhr, die über beleuchtete Zeitfenster signalisiert, wann der Stromverbrauch besonders sinnvoll ist.

KI-gestützte Prognosen für optimalen Verbrauch

Parallel zum eTimer wird eine webbasierte Anwendung entwickelt, die Stromverbrauchsempfehlungen digital bereitstellt. Die Empfehlungslogik nutzt KI-gestützte Methoden und erstellt auf Grundlage historischer Verbrauchsdaten sowie aktueller Wetterprognosen Vorhersagen. So können Zeiträume identifiziert werden, in denen besonders viel lokal erzeugter Strom verfügbar ist.

Ziele: Kosten senken und Energiewende fördern

Das Projekt verfolgt mehrere Ziele: Der Stromverbrauch soll besser an Zeiten mit hoher erneuerbarer Erzeugung angepasst werden. Zudem soll der Stromaustausch in Energiegemeinschaften erhöht und Überschüsse besser genutzt werden. Für Haushalte sollen die Stromkosten reduziert werden. Die Energiewende soll alltagstauglich und verständlich gestaltet werden, wobei niederschwellige und inklusive Lösungen im Fokus stehen.

Teilnahme an Fokusgruppen möglich

Für die Weiterentwicklung der Lösungen werden Fachexpertinnen und Fachexperten, Mitglieder von Energiegemeinschaften sowie interessierte Haushalte gesucht. Diese können sich im Rahmen von Fokusgruppen, Interviews und Feedbackrunden in die Produktentwicklung einbringen. Interessierte können sich bei Dr. Nathalie Frieß von der Grazer Energie Agentur melden (E-Mail: friess@grazer-ea.at, Telefon: +43 (0) 316 811 848-30).

Das Projekt wird aus Mitteln der FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft gefördert. Zu den Projektpartnern zählen die Universität Graz, die Grazer Energie Agentur, Energie Zukunft Weiz und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark.

Quelle: https://gratwein-strassengel.gv.at/newsbeitrag/empowerus-wissen-wann-stromverbrauch-sinnvoll-ist

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