Snowboarderin Sabine Payer beendet ihre Karriere

Pia Prodinger
Snowboarder vor aufgehender Sonne mit Jahreszahl 2030 und Olympia-Medaillen
© Mit KI (Gemini) generiert

Die österreichische Snowboarderin Sabine Payer hat nach 16 Weltcup-Saisonen ihren Rücktritt erklärt. Die Silbermedaille bei den jüngsten Olympischen Spielen sei ein perfekter Abschluss gewesen, so die Sportlerin in einer Verbandsaussendung.

Sabine Payer zieht einen Schlussstrich unter ihre aktive Laufbahn. Nach 16 Saisonen im Weltcup sei der Zeitpunkt für den Rücktritt richtig, erklärte die Snowboarderin. Etwas Wehmut sei zwar dabei, doch die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille seien ein unglaublich schönes Happy End gewesen, teilte Payer mit. Die gesamte Zeit sei genial gewesen und sie habe viel erleben dürfen.

Payer zeigte sich erfreut darüber, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm erhalten bleibt. 2030 werde es mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben. Dies sei für die Sportart von existenzieller Bedeutung und gleichzeitig ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation, so die Athletin. Sie wolle sich künftig weiterhin in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen.

Verletzungen verhinderten Olympia-Teilnahmen

Die mit dem Snowboarder Alexander Payer verheiratete Sportlerin war nur einmal bei Olympischen Spielen am Start. 2018 hatte sie wegen einer schweren Verletzung gefehlt – sie hatte sich einen Wadenbeinbruch und einen Syndesmosebandriss zugezogen. 2022 verhinderte ein positives Corona-Testergebnis die Teilnahme.

Es sei nicht immer einfach gewesen, nach Verletzungen und Rückschlägen wieder in die Spur zu finden, sagte Payer. Das habe viel Energie gekostet. Der Sport habe ihr aber auch sehr viel zurückgegeben. Sie denke dabei an die Heimrennen auf der Simonhöhe, wo sie vier Weltcupsiege habe feiern dürfen.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3362918/

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