Soda Citron: bald über eine Million Dosen

Mona HopfingerMona Hopfinger
© Any Lane / Pexels (Symbolbild)

Das österreichische Getränk „Soda Citron“ erreicht dieses Jahr die Millionenmarke beim Dosenverkauf. Die Gründer Lukas Edenhauser und Samuel Geisler produzieren das Erfrischungsgetränk mittlerweile in Oberösterreich, so der ORF.

Das Erfrischungsgetränk besteht aus zehn Prozent Bio-Zitronensaft, Quellwasser und Kohlensäure. Die verwendeten Zitronen stammen aus europäischen Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal, erklärt Samuel Geisler.

Die Entwicklung der Rezeptur stellte eine Herausforderung dar, berichtet Lukas Edenhauser. Zahlreiche Verkostungen seien notwendig gewesen, um das optimale Mischverhältnis zu finden und den Geschmack an die Vorlieben der österreichischen Konsumenten anzupassen.

Natürliche Geschmacksunterschiede durch Sonneneinstrahlung

Der Geschmack des Getränks variiert je nach Abfüllung leicht. „Je nachdem, wie viele Sonnenstrahlen die Zitronen bekommen haben, ist der Fruchtzuckergehalt unterschiedlich. Dadurch haben sie leichte Schwankungen im Geschmack, was das Ganze sympathisch und natürlich macht“, sagt Edenhauser.

„Soda Citron“ ist mittlerweile in zahlreichen österreichischen Supermärkten und Tankstellen erhältlich. Die hohen Temperaturen heuer hätten sich positiv auf die Verkaufszahlen ausgewirkt, zeigt sich Edenhauser zufrieden.

Sportvereine als wichtige Abnehmer

Besonders erfreut zeigt sich Edenhauser über die Beliebtheit bei Vereinen. „Vor allem in Sportvereinen trinkt man es gern, da es ohne Zuckerzusatz und ohne Alkohol ist. Wir sind erst nach Monaten daraufgekommen, dass Vereine so gute Kunden sind“, berichtet er.

Zu Beginn wurde das Getränk noch in Tirol abgefüllt. Bei der ersten Abfüllung im Juni 2024 habe jede Dose fünfmal in der Hand gelegen und sei händisch verpackt worden, erinnert sich Geisler. Das sei extrem arbeitsintensiv gewesen.

Mittlerweile erfolgt die Abfüllung in Frankenmarkt in Oberösterreich. Heuer werde die Millionengrenze beim Dosenverkauf geknackt, freuen sich beide Unternehmensgründer.

Export scheitert an Versandkosten und Zoll

Der Großteil der Dosen wird bisher in Österreich verkauft. Regelmäßig kämen Anfragen aus anderen Ländern, darunter aus Island und Dubai, berichtet Edenhauser. Die Versandkosten und der Zoll seien jedoch oft höher als der Produktpreis, weshalb man darauf vorerst verzichte.

Der Versand nach Deutschland sei hingegen ein Thema. „Vor allem Süddeutschland ist interessant für uns, da viele Urlauber das Getränk aus Österreich kennen und es auch zu Hause genießen möchten“, sieht Geisler gute Chancen auf dem deutschen Markt. Das Pfandsystem stelle derzeit jedoch eine Herausforderung dar.

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3376144/

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