Soldat bei Granatwerfer-Explosion schwer verletzt

Bei einer Schießübung in Judenburg ist ein 23-jähriger Berufssoldat aus Klagenfurt am Mittwoch schwer verletzt worden. Eine Granate explodierte im Rohr des Granatwerfers, der Mann erlitt Verletzungen an Händen und Gesicht.
Ein 23-jähriger Berufssoldat aus Klagenfurt ist am Mittwoch bei einer Schießübung am Truppenübungsplatz Judenburg (Bezirk Murtal) schwer verletzt worden. Bei einer Explosion am Granatwerfer zog sich der Mann Verletzungen an den Händen und im Gesicht zu.
Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mittag während einer Ausbildung. Der Soldat war als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingeteilt und hatte die Aufgabe, scharfe Granaten nachzuladen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte er die zweite Granate zu früh nachgeladen haben. Dadurch kam es zur Detonation der ersten Granate, die sich noch im Rohr befand.
Sanitäter des Bundesheeres versorgten den Schwerverletzten vor Ort und brachten ihn anschließend in das LKH Judenburg. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag dürfte kein Fremdverschulden vorliegen.
Das Bundesheer hat eine interne Unfallkommission eingerichtet. Diese soll den genauen Hergang des Unfalls rekonstruieren.
Quelle: APA
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