Sozialarbeiterin soll Handys und Drogen geschmuggelt haben

Pia ProdingerPia Prodinger
Polizistin mit Blaulicht auf Einsatzfahrzeug in Österreich
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Eine 38-jährige Sozialarbeiterin einer Justizanstalt steht im Verdacht, Mobiltelefone und Suchtgift an Häftlinge weitergegeben zu haben. Die Frau wurde im April vom Dienst freigestellt, so die Staatsanwaltschaft Graz.

Eine 38-jährige Sozialarbeiterin einer Justizanstalt soll ihre Position missbraucht haben, um Handys und Suchtmittel an Insassen zu schmuggeln. Die Frau war eigentlich dafür zuständig, mit Häftlingen über ihre Probleme zu sprechen und sich um deren psychische Gesundheit zu kümmern.

Laut Staatsanwaltschaft Graz wird der Mitarbeiterin vorgeworfen, Telefone und Drogen in die Anstalt gebracht zu haben. Wie viele Häftlinge davon profitiert haben könnten und welche Gegenleistungen es gab, sei noch nicht vollständig geklärt, erklärte Christian Kroschl von der Staatsanwaltschaft Graz.

Freistellung nach Vorwürfen im April

Auch der Zeitraum, in dem die mutmaßlichen Schmuggeldienste stattgefunden haben, ist noch nicht bekannt. Das Ermittlungsverfahren laufe noch, weshalb auch nicht gesagt werden könne, ob und wann Anklage erhoben werde, so Kroschl.

Die Beschuldigte wurde im April vom Dienst freigestellt, nachdem die Vorwürfe bekannt geworden waren. Sie soll damals von anderen Justizwachebeamten bei der Übergabe von Mobiltelefonen erwischt worden sein. Für die ehemalige Justizmitarbeiterin gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3366035/

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