Spatenstich für neues Feuerwehr-Rüsthaus in Hart bei Graz

Pia ProdingerPia Prodinger
Feuerwehr Hart bei Graz: Kommandant mit Politikern vor rotem Feuerwehrauto.
© hartbeigraz.at

In Hart bei Graz ist am 16. Juli der Spatenstich für ein neues Feuerwehr-Rüsthaus erfolgt. Das Gebäude entsteht südlich der Park&Ride-Anlage Pachern und soll der wachsenden Gemeinde eine zeitgemäße Infrastruktur für die Freiwillige Feuerwehr bieten.

Die steirische Gemeinde Hart bei Graz hat mit dem Bau eines neuen Rüsthauses für die Freiwillige Feuerwehr begonnen. Der Spatenstich fand am 16. Juli statt. Das Projekt war notwendig geworden, weil die steigende Einwohnerzahl zusätzliche Einsatzfahrzeuge erforderlich machte, die am bisherigen Standort keinen Platz mehr fanden.

Die Gespräche über einen geeigneten Standort und die Realisierung des Neubaus begannen bereits 2017. Die Einigung über den neuen Standort erfolgte 2022: Das Rüsthaus wird südlich der Park&Ride-Anlage Pachern an der Adresse Pachern-Hauptstraße 200 errichtet. Im Jahr 2024 wurden Grundstück erworben und umgewidmet.

Modernes Gebäude mit Schlauchturm

Das neue Feuerwehrhaus umfasst eine Bruttogeschossfläche von 1300 Quadratmetern. Geplant sind fünf Garagen, eine Waschbox, ein Schulungszentrum mit Medienanlage, ein Jugendraum, ein Verwaltungstrakt sowie ein Nebengebäude. Herzstück des Baus ist ein Schlauchturm mit sechs Ebenen und 22 Metern Höhe, der auch als Übungs- und Schulungsturm dienen wird. Er verfügt über ein Treppenhaus, Balkone und Übungsschächte für Lift- und Schachtrettung. Alle Dächer werden begrünt und mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet.

Den Einreichplan verantwortet die Architekturwerkstatt Graz unter DI Alfred Wolf. Die Gemeinde schrieb einen Totalunternehmervertrag aus, den die Firma Granit Bau GesmbH als Bestbieter gewann.

Unterstützung von Land und Gemeinde

Bürgermeister Franz Tonner zeigte sich erfreut über den Baustart nach anfänglichen Schwierigkeiten. Mit dem Neubau entstünden moderne Räumlichkeiten, die den Anforderungen eines zeitgemäßen Feuerwehrdienstes gerecht würden und optimale Bedingungen für Einsätze, Ausbildung und Kameradschaft böten. Er dankte dem Land Steiermark für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt nicht realisierbar wäre.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom betonte beim Spatenstich, dass mit dem Bau moderne Rahmenbedingungen für die Feuerwehrmitglieder geschaffen würden. Man investiere damit in die Sicherheit der Bevölkerung und stärke das Ehrenamt sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Feuerwehren seien das Rückgrat der Sicherheit in den Gemeinden.

HBI Peter Preuss dankte allen Beteiligten, die sich über Jahre für das Projekt eingesetzt haben. Besonders erwähnte er Bürgermeister Tonner, Vizebürgermeisterin Andrea Ohersthaller, die Planungs- und Umsetzungsverantwortlichen sowie die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und seinen Stellvertreter OBI Stefan Seiser.

Quelle: https://www.hartbeigraz.at/16_07_Spatenstich_Feuerwehr-Ruesthaus

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