Sperz mit 91,67 Prozent als JG-Chefin wiedergewählt

Die Junge Generation der SPÖ Oberösterreich hat Katharina Sperz aus Peuerbach mit deutlicher Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Die 30-Jährige will vor dem Wahljahr 2027 leistbares Wohnen und Klimaschutz in den Fokus rücken.
Bei der Landeskonferenz der Jungen Generation in der SPÖ Oberösterreich ist Katharina Sperz mit 91,67 Prozent als Landesvorsitzende im Amt bestätigt worden. Die 30-jährige Politikerin aus Peuerbach startet damit in eine neue Amtsperiode, in der sie die Anliegen junger Menschen verstärkt in den politischen Mittelpunkt stellen will.
Unter dem Motto „Mehr Zukunft für Oberösterreich – mehr Chancen für uns“ setzt die Junge Generation auf vier zentrale Schwerpunkte: leistbares Wohnen, bessere Chancen für junge Menschen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie konsequente Klimapolitik. Besonders im Hinblick auf das Wahljahr 2027 sollen konkrete Perspektiven für junge Frauen und Männer geschaffen werden.
5×5-Modell für leistbare Mieten
Die wiedergewählte Landesvorsitzende fordert, dass die erste eigene Wohnung auch für junge Menschen leistbar bleiben müsse. Mit dem sogenannten 5×5-Modell soll eine maximale Miete von fünf Euro pro Quadratmeter erreicht werden. Dafür seien eine Bauoffensive und gezielte Wohnbauförderung notwendig.
Wer eine Lehre beginne und Verantwortung übernehme, solle entsprechende Chancen und Anerkennung erhalten, betont Sperz. Familien sollen möglichst frei entscheiden können, welche Kinderbetreuung für sie passt. Beim Klimaschutz fordert die Junge Generation konkrete Maßnahmen, damit junge Menschen in einer gesunden und lebenswerten Umwelt aufwachsen können.
Lob vom Landesparteivorsitzenden
Landesrat Martin Winkler, der auch Landesparteivorsitzender ist, gratulierte Sperz zu ihrer Wiederwahl und hob die Bedeutung der Jungen Generation für die oberösterreichische Sozialdemokratie hervor.
Mit der Wiederwahl geht die Junge Generation Oberösterreich geschlossen in die neue Periode. Im Mittelpunkt stehen die Anliegen und Lebensrealitäten junger Menschen sowie die Vorbereitung auf kommende politische Herausforderungen.
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