Spitalsmanager widerspricht Babler zu Privatkliniken-Fonds

Pia ProdingerPia Prodinger
Prikraf-Fonds mit Geld, Waage, medizinischen Bildern und Spital
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Geschäftsführer der EMCO-Privatklinik, Mete, übt Kritik an den Äußerungen seines Parteifreunds Babler im ORF-Sommergespräch. Die Behauptung, dass der PRIKRAF Schönheitsoperationen für Superreiche finanziere, weise er zurück, so der ORF.

Der Spitalsmanager Mete weist die Aussagen von Babler im ORF-Sommergespräch zurück. Es stoße negativ auf, wenn behauptet werde, dass aus dem öffentlichen Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) Schönheitsoperationen der Superreichen bezahlt würden, erklärt der EMCO-Chef.

Nur medizinisch notwendige Leistungen werden finanziert

Aus dem PRIKRAF werde ausschließlich das finanziert, was medizinisch notwendig sei, stellt Mete klar. Das Leistungssystem in öffentlichen und privaten Spitälern sei identisch, hinter jeder Leistung stehe ein Mensch. In der EMCO-Privatklinik am Dürrnberg würden etwa medizinisch notwendige Eingriffe wie Knie- und Hüftversorgungen sowie Wirbelsäulenoperationen durchgeführt.

Keine Einsparungen durch Abschaffung

Eine Abschaffung des Fonds für Privatkrankenhäuser würde keine Kostenersparnis bringen, so der EMCO-Geschäftsführer. Babler hatte gefordert, den PRIKRAF abzuschaffen und die Mittel den öffentlichen Spitälern zukommen zu lassen.

Quelle: https://salzburg.orf.at/stories/3368537/

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