Spittal unter Top 3 bei Kommunalpreis für Energieprojekt

Die Stadtgemeinde Spittal hat mit ihrem Projekt zur Eigenversorgung mit erneuerbarem Strom beim „Primus 4 Public“ der Kleinen Zeitung einen Platz unter den besten drei erreicht.
Die Stadtgemeinde Spittal zählt zu den drei Finalisten beim „Primus 4 Public“, einem Kommunalpreis der Kleinen Zeitung. Ausgezeichnet werden damit innovative Projekte aus dem öffentlichen Bereich in Kärnten und Osttirol.
Bürgermeister Gerhard Köfer betonte, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Nutzen sich nicht ausschließen würden. Vielmehr könnten beide Aspekte gemeinsam einen echten Mehrwert für die Stadt und ihre Bevölkerung schaffen.
Zwei Energiegemeinschaften
Die Stadt hat zwei Energiegemeinschaften gegründet, über die der Strom aus dem städtischen Trinkwasserkraftwerk am Gmeineck und den gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen möglichst direkt innerhalb der Stadt verteilt wird. Im vergangenen Jahr produzierte Spittal mehr als 1,4 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom selbst.
Das Trinkwasserkraftwerk am Gmeineck bildet dabei eine zentrale Säule mit einer Leistung von 215 kW. Ergänzt wird die Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen auf mehreren städtischen Einrichtungen mit insgesamt rund 762 kWp. Der produzierte Strom wird dort eingesetzt, wo er innerhalb der Stadt gebraucht wird.
Budgetentlastung von 220.000 Euro
Durch die Eigenversorgung konnten die Stromkosten um rund 220.000 Euro reduziert werden. Das Projekt verringert zudem die Abhängigkeit von Preisschwankungen am Energiemarkt und reduziert CO₂-Emissionen.
Die eingesparten Energiekosten würden finanziellen Spielraum schaffen, erklärte Köfer. Dadurch könne die Stadt wichtige freiwillige Leistungen und Förderungen in den Bereichen Kultur, Sport, Jugend, Wirtschaft und Soziales weiterhin aufrechterhalten.
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