SPÖ fordert Beteiligung des Landes am Reha-Standort Aflenz

Die Pensionsversicherungsanstalt sucht Nachnutzungskonzepte für den Standort Aflenz. SPÖ-Landesparteichef Max Lercher verlangt nun eine verbindliche Interessensbekundung der steirischen Landesregierung zur Rettung der Einrichtung.
Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) hat Interessierte dazu aufgerufen, Konzepte für die künftige Nutzung des Standorts Aflenz einzureichen. Für den steirischen SPÖ-Chef Max Lercher ist damit das Land Steiermark gefordert, aktiv zu werden.
„Jetzt braucht es ein deutliches Signal der Landesregierung: Wir wollen, dass sich das Land Steiermark an diesem Prozess beteiligt. Deshalb fordere ich eine verbindliche Interessensbekundung des Landes, um den Standort Aflenz zu erhalten“, erklärt Lercher.
PVA sieht Beteiligung des Landes als wünschenswert
Die aktuelle Ausschreibung biete eine wichtige Gelegenheit für den Standort. Die PVA selbst betrachte eine Beteiligung des Landes als wünschenswerte Option, betont Lercher. Das Land dürfe nicht länger zuwarten, sondern müsse diese Möglichkeit nutzen und sich zu Aflenz bekennen.
Es gehe um die Zukunft des Standorts, so der SPÖ-Landesparteichef. Aflenz verfüge über enormes Potenzial. Notwendig seien nun eine klare Perspektive und die Bereitschaft des Landes, Verantwortung zu übernehmen. Die Steiermark müsse bei diesem Prozess am Tisch sitzen – und zwar mit der Absicht, sich zu beteiligen.
Landtagsbeschluss soll in konkrete Handlungen münden
Lercher abschließend: Die PVA mache den nächsten Schritt, nun sei das Land am Zug. Der einstimmige Beschluss im Landtag zu einem Bekenntnis für den Standort Aflenz sei eine wichtige Basis gewesen – daraus müssten jetzt konkrete Handlungen entstehen.
Quelle: https://stmk.spoe.at/landesregierung-muss-den-reha-standort-aflenz-erhalten
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