SPÖ kritisiert Kürzungen im steirischen Sportbudget

Der steirische SPÖ-Vorsitzende Max Lercher übt scharfe Kritik an den geplanten Einsparungen im Sportbereich. Das Landesbudget sieht ein Minus von zehn Prozent für den organisierten Sport vor.
Max Lercher, Vorsitzender der SPÖ in der Steiermark, attackiert die im Landesbudget vorgesehenen Einsparungen im Sportbereich. Der organisierte Sport müsse mit einem Rückgang von zehn Prozent rechnen, lokale Sportvereine sogar mit über 14 Prozent weniger Mitteln. Dies stelle einen direkten Angriff auf das Ehrenamt und die Gesundheit dar, so Lercher.
„Mit jedem neuen Detail wird klarer, was das blau-schwarze Sparpaket in der Realität bedeutet: Von den Kürzungen bei den Musikschulen bis zum Kahlschlag beim Breitensport – das ist ein systematischer Angriff auf das gesellschaftliche Gefüge in unseren Gemeinden“, erklärt der SPÖ-Chef.
Gesundheit und Zukunft der Kinder betroffen
Wer beim Sport spare, spare direkt bei der Gesundheit der Bevölkerung und der Zukunft der Kinder, argumentiert Lercher. Sport sei der effektivste Kostensenker im Gesundheitssystem. Ausgerechnet hier den Sparstift anzusetzen und die Vereine zu zwingen, Angebote für die Kleinsten zu streichen, zeige die völlig verdrehten Prioritäten von Blau-Schwarz.
Vorwurf der falschen Prioritäten
Besonders zynisch sei die Verteilung der Mittel, kritisiert der SPÖ-Vorsitzende. „Für eine 138.000-Euro-Chinareise, 168.000 Euro teure Berater und PR-Gag-Sandburgen in Jesolo sitzt das Geld locker. Aber wenn es um die Bewegung unserer Jugend und die Unterstützung unserer Ehrenamtlichen geht, herrscht eiskalte Ebbe. Das ist kein verantwortungsvolles Haushalten, sondern ein Kahlschlag an der steirischen Basis“, so Lercher.
Quelle: https://stmk.spoe.at/verheerender-kahlschlag-bei-nachwuchs-ehrenamt-und-gesundheit
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