SPÖ NÖ fordert Stopp der Notarzt-Umstrukturierung

Die SPÖ Niederösterreich verlangt nach einer Sitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag, dass Notarztstützpunkte erst dann verändert werden, wenn gleichwertige Ersatzstrukturen flächendeckend funktionieren. Eine geplante Schließung am 1. April 2027 sei derzeit nicht vertretbar.
Nach der Sitzung des Gesundheitsausschusses im niederösterreichischen Landtag in St. Pölten hat die SPÖ NÖ ihre Haltung zur geplanten Umstrukturierung der Notarztversorgung bekräftigt. Die Sozialdemokraten bestehen darauf, dass bestehende Notarztstützpunkte erst dann geschlossen werden dürfen, wenn die vorgesehenen Ersatzstrukturen tatsächlich umgesetzt, erprobt und mindestens gleichwertig sind.
SPÖ-Klubobmann Rene Zonschits stellte klar: „Für uns steht die Versorgungssicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher an erster Stelle.“ Die Expertinnen und Experten hätten in der Ausschusssitzung zwar viele offene Fragen beantworten können, doch in den Ressorts von ÖVP und FPÖ bleibe vieles ungeklärt.
Zonschits kritisierte die Landesräte der beiden Regierungsparteien als säumig. Eine Schließung am 1. April 2027 könne nicht erfolgen, weil derzeit der gleichwertige Ersatz fehle. Die SPÖ macht damit deutlich, dass die Versorgungssicherheit Vorrang vor Umstrukturierungsplänen haben müsse.
Quelle: OTS
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