Spürhunde suchten in Oberösterreich nach Giftködern

Bundeskriminalamt und Landeskriminalamt Oberösterreich haben mit WWF und BirdLife eine Präventiv-Aktion gegen Wildtierkriminalität durchgeführt. In Taufkirchen an der Trattnach kamen Kadaver-Spürhunde zum Einsatz.
Am Mittwoch rückten Bundeskriminalamt und Landeskriminalamt Oberösterreich gemeinsam mit den Naturschutzorganisationen WWF und BirdLife zu einer präventiven Suchaktion aus. Schauplatz war Taufkirchen an der Trattnach im Bezirk Grieskirchen. Ziel war die Bekämpfung von Wildtierkriminalität mithilfe speziell ausgebildeter Kadaver-Spürhunde. Die Tiere sind darauf trainiert, tote Tiere und ausgelegte Giftköder aufzuspüren und so Hinweise auf mögliche Straftaten zu geben.
Im Einsatz standen drei Streifenteams, die sich aus Ermittlern, Hundeführern und vogelkundigen Experten zusammensetzten. Laut einer Aussendung vom Donnerstag ermögliche die Verbindung von kriminalpolizeilichem Know-how, naturschutzfachlicher Kompetenz und speziell geschulten Spürhunden eine effiziente Durchsuchung. Bei der Aktion wurden jedoch keine Spuren oder Hinweise auf illegale Aktivitäten entdeckt.
Die Präventiv-Aktion am Mittwoch war bereits die vierte dieser Art. Sie fand im Rahmen des EU-geförderten Projekts "wildLIFEcrime" statt, an dem Österreich durch das Bundeskriminalamt als Projektpartner beteiligt ist.
Quelle: APA
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