St. Johann setzt auf Batteriespeicher für Notfallversorgung

In St. Johann wurde ein 45-kWh-Batteriespeicher an die Photovoltaikanlage der Volksschule angeschlossen. Kindergarten, Schule, Wasserversorgung und Feuerwehrhaus können damit auch im Krisenfall mit Strom versorgt werden.
Die Gemeinde St. Johann hat einen neuen Batteriespeicher mit 45 kWh Kapazität in Betrieb genommen. Die Anlage ist an die bereits bestehende Photovoltaikanlage auf dem Dach der Volksschule gekoppelt und soll die Energieversorgung im Ort absichern.
Durch den Speicher werden Kindergarten und Volksschule zu 100 Prozent mit Energie versorgt. Zusätzlich sichert das System die gesamte Wasserversorgung sowie die Heizung der öffentlichen Gebäude ab. Im Notfall kann auch das Feuerwehrhaus auf Notstrombetrieb umgestellt werden.
Falls die Batterie leer sein sollte, kann sie über ein Notstromaggregat wieder aufgeladen werden. So bleibt die Versorgung auch bei längeren Ausfällen aufrechterhalten.
Die Installation übernahm die Firma Landtechnik Wagner. Die Investition beläuft sich auf rund 21.000 Euro.
Ortsvorsteher Franz Stocklassa zeigte sich zufrieden mit der Lösung: „Nach intensiven Überlegungen rund um eine nachhaltige Notstromversorgung des Feuerwehrhauses haben wir nun die beste und zugleich nachhaltigste Lösung gefunden. Im Fall des Falles sind damit alle öffentlichen Gebäude versorgt. Besonders positiv ist, dass dieses System – im Vergleich zu einem herkömmlichen Notstromaggregat – praktisch keinen Wartungsaufwand verursacht.“
Mit dem Projekt will die Gemeinde die Versorgungssicherheit im Krisenfall erhöhen und gleichzeitig auf eine umweltfreundliche Energieversorgung setzen.
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