St. Paul holt Silber bei Dorferneuerungspreis

Die Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal wurde beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 mit Silber ausgezeichnet. Die Jury würdigte die nachhaltige Gemeindeentwicklung und zukunftsorientierte Maßnahmen.
Die Marktgemeinde St. Paul im Lavanttal erhielt beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 eine Silbermedaille. Die internationale Jury zeichnete damit die engagierte Entwicklungsarbeit und die zahlreichen Projekte aus, mit denen die Gemeinde ihren Lebensraum nachhaltig gestaltet.
Die Preisverleihung fand im tschechischen Kostelní Lhota statt. Bürgermeister Stefan Salzmann, Vizebürgermeister Adolf Streit und Christian Kropfitsch, Leiter der Kärntner Orts- und Regionalentwicklung, nahmen die Auszeichnung für die Marktgemeinde entgegen. Überreicht wurde die Medaille von der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die zugleich Vorsitzende der europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung ist.
Ganzheitlicher Ansatz überzeugt Jury
Der Europäische Dorferneuerungspreis zählt zu den wichtigen europäischen Wettbewerben für innovative Gemeindeentwicklung. Bewertet wird nicht ein einzelnes Projekt, sondern die gesamte Ortsentwicklung und der Umgang mit künftigen Herausforderungen. Heuer beteiligten sich 25 Gemeinden aus ganz Europa, vier davon aus Österreich wurden ausgezeichnet.
Besonders positiv bewertete die Jury die Belebung des Ortskerns, den Ausbau der Kinderbetreuung, die Nutzung und Weiterentwicklung von Leerständen sowie die Entwicklung des Interkommunalen Technologieparks. Diese Maßnahmen zeigen laut Jury, dass St. Paul verschiedene Bereiche der Gemeindeentwicklung miteinander verknüpft und langfristig plant.
Die Gemeinde setzt auf eine Kombination aus wirtschaftlicher Entwicklung, Stärkung des Ortskerns, Infrastruktur und hoher Lebensqualität. Seit 1. Jänner 2026 gilt das Örtliche Entwicklungskonzept (ÖEK) 2026, das als Grundlage für die planmäßige Gestaltung des gesamten Gemeindegebietes dient.
Auszeichnung für gemeinsame Arbeit
Bürgermeister Stefan Salzmann und Vizebürgermeister Adolf Streit verstehen die Silbermedaille als Anerkennung für die gemeinsame Arbeit in der Gemeinde. Die positive Entwicklung sei nur möglich, wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Vereine und die Bevölkerung an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Die Auszeichnung sei daher ein Dank an alle, die sich in St. Paul engagieren.
„Diese Auszeichnung zeigt, dass unser Weg auch über die Grenzen Kärntens hinaus wahrgenommen und anerkannt wird. Sie ist für uns gleichzeitig Motivation, die Gemeindeentwicklung weiterhin mit Weitblick und Engagement voranzutreiben“, so Bürgermeister Stefan Salzmann.
Für St. Paul ist die Silbermedaille Ansporn für die kommenden Jahre. Die Gemeinde will den eingeschlagenen Weg weitergehen, bestehende Potenziale der Koralmbahn nutzen und neue Möglichkeiten für eine positive Entwicklung schaffen. Mit der Auszeichnung positioniert sich St. Paul als zukunftsorientierte und gut vernetzte Gemeinde im Lavanttal.
Quelle: https://sanktpaul.at/unsere-gemeinde/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/evira2026
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