St. Pölten erhält neue Hochwasser-Pumpen von Volksbank

Mathias FischerMathias Fischer
Feuerwehr Kaernten: Landesrat Daniel Fellner mit Feuerwehrleuten vor einem roten Feuerwehrfahrzeug.
© Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt

Die Feuerwehr St. Pölten hat zwei hochleistungsfähige Schmutzwasserpumpen in Betrieb genommen. Die Anschaffung wurde von der VB Niederösterreich-Mitte Beteiligung mit einer Spende unterstützt. Jede Pumpe kann 150 Kubikmeter Wasser pro Stunde fördern.

Am 23. September 2026 wurden der Stadtfeuerwehr St. Pölten zwei neue Schmutzwasserpumpen vom Typ SPA 150 übergeben. Stadt- und Bezirksfeuerwehrkommandant Mateusz Fryn und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner präsentierten die Geräte dem St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler. Die Pumpen verfügen über eine Förderleistung von jeweils 150 Kubikmeter Wasser pro Stunde, was rund 2.500 Liter pro Minute entspricht.

Die VB Niederösterreich-Mitte Beteiligung e.G. unterstützte die Anschaffung mit einer Spende. Bei der Übergabe waren Johann Bauer und Wolfgang Keiblinger vom Unternehmen anwesend, um die neuen Geräte zu besichtigen.

Vorbereitung auf künftige Katastrophen

Die Hochwasserkatastrophe von vor zwei Jahren hat zu gezielten Vorbereitungen für künftige Großschadensereignisse geführt. Die Landeshauptstadt St. Pölten hatte bereits mobile Hochwasserschutzelemente beschafft, die als modulares Barriere-System eine Gesamtlänge von einem halben Kilometer abdecken können.

Kommandant Fryn dankte im Namen der Feuerwehr für die Unterstützung und äußerte die Hoffnung, dass die Pumpen nicht so bald zum Einsatz kommen müssen: „Aber wenn, dann sind wir vorbereitet. Die beiden SPA 150 bilden eine sinnvolle und schlagkräftige Ergänzung zu dem in der Feuerwehrzentrale St. Pölten gelagerte Katastrophenschutz-Equipment.“

Technische Daten der Pumpen

Bei den neuen Geräten handelt es sich um Schmutzwasser-Kreiselpumpen von AM Baugeräte. Sie sind mit einem 5 Meter langen formstabilen, transparenten Saugschlauch inklusive Saugkorb ausgestattet. Die Anschlüsse entsprechen dem Standard 4" Storz A.

Angetrieben werden die Pumpen von einem 4-Takt-Dieselmotor mit E-Starter und 667 Kubikzentimeter Hubraum. Die maximale Förderhöhe beträgt 27 Meter Wassersäule, die Saughöhe liegt bei maximal 7,5 Meter Wassersäule.

Feuerwehr und Katastrophenschutz: Männer in Uniform und Zivil vor rotem Löschfahrzeug mit Pumpentechnik
© Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Stadt

Quelle: https://www.feuerwehr-stpoelten.at/aktuelles/news/1470-neue-hochwasser-pumpen-mit-unterstuetzung-der-volksbank.html

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