St. Pölten siegt 3:1 in Liefering nach Chancenwucher

Mathias FischerMathias Fischer
Fußballer des SKN St. Pölten jubelt auf dem Spielfeld im Stadion
© SKN St.Pölten

Der SKN St. Pölten hat sich beim FC Liefering mit 3:1 durchgesetzt, musste aber trotz klarer Überlegenheit lange um den zweiten Saisonsieg bangen. Erst zwei späte Tore von Joker Luis Hartwig sicherten den Auswärtserfolg.

Die Mannschaft von Trainer Cem Sekerlioglu dominierte die Partie von Beginn an und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Bereits in den ersten Minuten vergaben Winfred Amoah und Christoph Messerer beste Gelegenheiten zur Führung. Auch El Hadji Mane ließ eine Chance ungenutzt.

In der 18. Minute erlöste schließlich Neuzugang Gabriel Jesus David die Gäste. Der Nigerianer drückte eine Hereingabe von Mane über die Linie. Nur drei Minuten später sah Lieferings Domina Traore die Gelb-Rote Karte wegen eines Fouls und musste vorzeitig vom Platz.

Überzahl nicht genutzt

Trotz numerischer Überlegenheit gelang es St. Pölten nicht, die Führung auszubauen. Die Niederösterreicher ließen weitere hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Zur Halbzeit stand es lediglich 1:0, obwohl ein deutlich höherer Vorsprung möglich gewesen wäre.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Liefering-Torhüter Jonas Winklhofer mehrfach Sieger gegen Jonathan Amon und dessen Mitspieler. Die Hausherren kamen nun ihrerseits zu Chancen. Mija Matjasec und Jakob Zangerl scheiterten zunächst, ehe Said Nisic in der 78. Minute per Kopfball zum 1:1 ausglich. SKN-Keeper Christopher Knett hatte zuvor mehrere gefährliche Situationen entschärft.

Doppelschlag durch Hartwig

Die Entscheidung brachten zwei Einwechselspieler. Timo Altersberger bereitete beide Treffer vor, Luis Hartwig vollendete in der 82. und 90.+2 Minute zum 3:1-Endstand.

Trainer Cem Sekerlioglu zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Einfach abnormal, was wir liegen gelassen haben.“ Sportdirektor Christoph Freitag ergänzte: „Ein Wahnsinn in Wahrheit, dass wir da um den Sieg zittern mussten. Wir haben Liefering über weite Strecken spielerisch auseinandergenommen. Aber unsere Chancenverwertung war leider katastrophal. Am Ende überwiegt bei mir aber schon die Freude über den Sieg.“

Die Partie fand vor 200 Zuschauern in der Red-Bull-Arena Salzburg statt. Kapitän Marc Stendera führte die St. Pöltner Mannschaft aufs Feld.

Quelle: https://www.skn-stpoelten.at/news/unnoetiges-zittern-gegen-liefering

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