St. Pölten verliert gegen Malmö 0:2 im Europacup

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Der SKN St. Pölten kassierte im Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde zum Women's-Europa-Cup eine 0:2-Heimniederlage gegen Malmö FF. Sturm Graz unterlag beim VfL Wolfsburg deutlich mit 1:6.

Der Aufstieg ins Achtelfinale des Fußball-Women's-Europa-Cup ist für den SKN St. Pölten in weite Ferne gerückt. Die Niederösterreicherinnen unterlagen am Mittwoch in der NV Arena dem schwedischen Club Malmö FF mit 0:2 (0:1). Im Rückspiel am kommenden Mittwoch um 19 Uhr in Schweden müssen sie diesem Rückstand nachlaufen.

Sturm Graz stand beim ehemaligen Champions-League-Sieger VfL Wolfsburg erwartungsgemäß auf verlorenem Posten. Das erste Aufeinandertreffen endete mit einer 1:6-(0:4)-Niederlage für die Steirerinnen.

Schweden mit klarer Chancenüberlegenheit

Noch am Samstag hatte sich St. Pölten mit einem 9:1-Kantersieg gegen die Spielgemeinschaft Südburgenland/TSV Hartberg – dem sechsten Erfolg im sechsten Spiel – für den Europacup eingestimmt. Vier Tage später gelang der Mannschaft von Trainer Laurent Fassotte offensiv jedoch kaum etwas.

Die Gäste aus Schweden dominierten bereits vor der Pause und erspielte sich ein deutliches Chancenplus. Im Zentrum stand dabei Stürmerin Tuva Skoog. Sie verfehlte zunächst das Tor in der 17. Minute, überraschte SKN-Torfrau Carina Schlüter kurz darauf aber mit einem Schuss ins kurze Eck aus spitzem Winkel – 1:0 in der 20. Minute. Zweimal konnte Schlüter in direkten Duellen mit Skoog noch retten.

Die Gastgeberinnen wurden erst gegen Ende der ersten Halbzeit gefährlich. Fanni Vago verpasste eine Hereingabe von Matavkova knapp, im Anschluss an den folgenden Eckball traf Magdalena Rukavina mit einem Schuss aus 17 Metern nur die Latte. Mehr hatte St. Pölten offensiv nicht zu bieten.

Zu viele Ballverluste bei St. Pölten

Jennifer Klein und ihre Mitspielerinnen verloren zu schnell die Bälle, drangen zu selten in gefährliche Zonen vor und brachten den letzten Pass nicht an. Der zweite Treffer für Malmö – bei dem die österreichische Torfrau Kristin Krammer auf der Bank saß – war nur eine Frage der Zeit. In der 80. Minute fiel er nach einer schön herausgespielten Aktion durch Vesna Milivojevic.

„Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, waren aber nicht gefährlich genug, der letzte Pass hat gefehlt und sie haben uns große Probleme bereitet. Wir sind enttäuscht“, sagte Fassotte. Es bleiben allerdings noch 90 Minuten. „Wir werden nicht aufgeben, müssen daran glauben.“

Sturm Graz chancenlos in Wolfsburg

Für die Grazerinnen setzte es in Deutschland eine kalte Dusche. Ella Peddemors (10.) und Lara Prasnikar (13.) trafen früh für die Gastgeberinnen. Smilla Vallotto (30.) und Svenja Huth (37.) erhöhten mit einem weiteren Doppelschlag noch vor der Pause auf 4:0.

Nach dem Seitenwechsel verkaufte sich Sturm teurer. Brigitta Pulins erzielte in der 53. Minute nach Vorarbeit von Breznik den Ehrentreffer. Am Ende trafen die Wolfsburgerinnen durch Katharina Piljic (83.) und Lena Lattwein (86.) aber noch zweimal. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch um 18.30 Uhr im Stadion Graz-Liebenau statt.

Quelle: APA

Worüber spricht Niederösterreich morgen?

Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.

Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

austria.com auf Google bevorzugen.