Stadttheater Mödling präsentiert neue Spielzeit

Mathias FischerMathias Fischer
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Das Stadttheater Mödling hat sein Programm für die kommende Saison vorgestellt. Von kontroversen Dramen bis zu schwarzhumoriger Komödie reicht das Spektrum, das ab Ende Oktober auf die Bühne kommt, so der ORF.

Das Stadttheater Mödling startet am 30. Oktober mit der Premiere von „Blackbird“ in die neue Spielzeit. Das Stück von David Harrower behandelt das kontroverse Thema Pädophilie und wird von Anselm Lipgens im erweiterten Bühnenraum der Reihe „Stadttheater Frontal“ inszeniert. Ab 10. November folgt „All das Schöne“ des britischen Autors Duncan Macmillan mit Leopold Dallinger.

Vielfältiges Programm bis Juni

Bruno Max führt bei „Hamlet der Osterhase oder Baby Wallenstein oder Sellawie!“ Regie, einer bizarren Gesellschaftskomödie von Fritz von Herzmanovsky-Orlando aus den besten Kreisen Böhmens und Mährens. Die Premiere findet am 5. Dezember statt. Das Schauspiel „Der Vater“ von Florian Zeller thematisiert Demenz und wird ab 16. Jänner unter der Regie von Rüdiger Hentzschel gezeigt.

Die deutschsprachige Erstaufführung von „Radium Girls“ steht ab 13. Februar am Spielplan. Das Stück von D.W. Gregory wurde von Regisseur Sam Madwar übersetzt. Bruno Max widmet sich ab 9. März dem Königsdrama „Edward II.“ von Christopher Marlowe. Ab 3. April inszeniert Marcus Ganser die schwarzhumorige Komödie „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle“ von Peter Jordan.

Eine schräge Familiengeschichte bietet „Kochen mit Elvis“ von Lee Hall, das ab 22. April unter der Regie von Vanja und Peter Fuchs läuft. Bruno Max steuert mit „Mama Courage“ ab 8. Mai eine Brecht-Bearbeitung bei. Den Abschluss der Saison bildet ab 12. Juni das Kriminalspektakel „Baskerville“ von Ken Ludwig nach Arthur Conan Doyle, inszeniert von Felix Metzner.

Erfolgreiche Bilanz der Vorsaison

Die Spielzeit 2025/26 verlief erfolgreich: Die Auslastung der Eigenveranstaltungen erreichte 86 Prozent. Insgesamt wurden inklusive Fremdveranstaltungen 16.200 Besucherinnen und Besucher gezählt. Besonders erfolgreich war die Wiederaufnahme von „Horrible Habsburger! Sex & Crime & Kaiserschmarrn“ beim Theater im Bunker mit einer Auslastung von 105 Prozent an elf Spieltagen.

Bürgermeisterin Silvia Drechsler und Kulturstadtrat Stephan Schimanowa (beide SPÖ) äußerten sich zuversichtlich über die Zukunft des Stadttheaters. Schimanowa bezeichnete es als „Aushängeschild“ und „Leitstern“ der Mödlinger Kultur. Mit dem Land Niederösterreich steht ein zweijähriger Fördervertrag in Aussicht.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3370803/

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