Starmer erhielt Auszeichnung der Ehrenlegion

Pia ProdingerPia Prodinger
Légion d'Honneur auf Tisch mit Europa-Karte und Fahnen von UK und Frankreich
© Mit KI (Gemini) generiert

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat den britischen Premier Keir Starmer in die französische Ehrenlegion aufgenommen. Die Auszeichnung wurde bereits am Montag bei einem Gipfeltreffen überreicht.

Der britische Premierminister Keir Starmer ist von Emmanuel Macron in die französische Ehrenlegion aufgenommen worden. Wie der Élysée-Palast am Dienstag bekanntgab, erhielt Starmer die Auszeichnung am Montag bei einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen. Der Brite wurde dabei in den Rang eines Großoffiziers erhoben.

Die „Koalition der Willigen“ ist eine Gruppe von Staaten, die die Ukraine militärisch und diplomatisch unterstützen. Starmer und Macron gelten von Beginn an als treibende Kräfte hinter dieser Initiative. Beim Pariser Gipfel am Montag kamen Staats- und Regierungschefs aus dutzenden Ländern zusammen. Sie beschlossen die Einrichtung einer internationalen Truppe, die nach einem Waffenstillstand in der Ukraine stationiert werden soll.

In Großbritannien hatte Starmer Ende Juni nach monatelanger Kritik auch aus dem eigenen Lager seinen Rückzug bekanntgegeben. Sein Labour-Konkurrent Andy Burnham könnte bereits am Montag zum neuen Regierungschef ernannt werden. Starmer trägt in seiner Heimat bereits seit über einem Jahrzehnt die Ritterwürde: Queen Elizabeth II. machte ihn im Jahr 2014 zum Ritter des Order of the Bath, seither darf er sich „Sir“ nennen.

Edtstadler trägt ebenfalls französische Auszeichnung

Auch zahlreiche Österreicherinnen und Österreicher sind Mitglieder der französischen Ehrenlegion. Kürzlich erhielt die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) vom französischen Botschafter in Österreich, Matthieu Peyraud, die Insignien eines Ritters im Orden der Ehrenlegion. „Auch wenn ich sonst Wert aufs Gendern lege, hier heißt es tatsächlich für alle ‚Ritter' bzw. Chevalier“, schrieb Edtstadler in einem Instagram-Post.

Quelle: APA/AFP

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