Start-ups aus Österreich und Tschechien pitchten in Wiener Neustadt

Beim achten Gründertag der FH Wiener Neustadt präsentierten junge Unternehmen ihre Geschäftsideen. Die internationale Ausgabe brachte Gründungsinteressierte, Expertinnen und Start-ups aus zwei Ländern zusammen.
Wie viel Mut braucht es, aus einer Idee ein Unternehmen zu machen? Dieser Frage widmete sich der achte Gründertag am City Campus der FH Wiener Neustadt. Die internationale Ausgabe der Veranstaltung vereinte Gründungsinteressierte sowie Fachleute aus Österreich und Tschechien.
„Unternehmertum bedeutet auch, Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen und auch mal zu scheitern“, erklärte Thomas Wally, Leiter des StartUp Centers. Gerade solche Erfahrungen seien oft entscheidend, um neue Lösungen zu entwickeln. Die Kooperation mit Hochschulen aus dem In- und Ausland eröffne dabei wertvolle zusätzliche Perspektiven.
Austausch mit Fachleuten und Start-up-Messe
An verschiedenen Themenstationen informierten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Finanzierung, Fördermöglichkeiten, rechtlichen und steuerlichen Fragen sowie zu Digitalisierung und Marketing. Interessenten konnten eigene Geschäftsideen diskutieren und konkrete Fragen stellen.
Bei der Start-up-Messe zeigten junge Unternehmen aus beiden Ländern ihre Produkte und Geschäftsmodelle. Besucherinnen und Besucher konnten sich aus erster Hand über die unterschiedlichen Gründungsideen informieren.
Preise im Wert von 8.000 Euro vergeben
Höhepunkt waren die Start-up-Pitches, bei denen Gründerteams ihre Ideen einer Fachjury vorstellten. Die überzeugendsten Projekte erhielten Preise, die von den Veranstaltungspartnern 42law Rechtsanwaltskanzlei, KPS Steuer- und Unternehmensberatung, dem Förderprogramm AKTION des OEAD und der FH Wiener Neustadt zur Verfügung gestellt wurden. Insgesamt wurden 8.000 Euro vergeben.
Zu den prämierten Teams zählten Kidzone-Camps von der FH Wiener Neustadt, Repartum von der Hochschule Campus Wien, Pudea von der Czech University of Life Sciences Prague/PointOne sowie Sensoria Games von der FH Wiener Neustadt.
Keynote: Scheitern als Chance
Dass zum Unternehmertum nicht nur Erfolge, sondern auch Rückschläge gehören, verdeutlichte Dejan Stojanovic in seiner Keynote. Der Gründer des Failure Institute und Initiator der Fuckup Nights in Österreich zeigte auf, wie sich Fehler für persönliches und unternehmerisches Wachstum nutzen lassen. Sein Appell, Scheitern als Chance zu begreifen, sorgte für neue Denkanstöße.

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