Steiermark und Friaul besiegeln Innovationsallianz

Pia Prodinger
Cross-Border Innovation Alliance: Konferenzteilnehmer in Udine vor einer Leinwand mit dem Logo.
© JOANNEUM RESEARCH

JOANNEUM RESEARCH, der steirische Technologiecluster AT STYRIA und der italienische ICT-Cluster DITEDI haben eine grenzüberschreitende Partnerschaft vereinbart. Die Cross-Border Innovation Alliance soll kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Forschung und europäischen Netzwerken erleichtern.

Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding haben drei Institutionen ihre länderübergreifende Kooperation formalisiert. Beteiligt sind JOANNEUM RESEARCH, der steirische Technologiecluster AT STYRIA und der italienische ICT-Cluster DITEDI. Die neue Allianz richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), denen der Zugang zu Forschungseinrichtungen, Innovationsprozessen und europäischen Netzwerken vereinfacht werden soll.

„Unser Ziel ist es, aus dieser Vereinbarung konkrete Kooperationen, neue europäische Projekte und einen spürbaren Nutzen für Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze entstehen zu lassen“, erklärte Silvia Russegger, stellvertretende Institutsdirektorin DIGITAL bei JOANNEUM RESEARCH.

Veranstaltung in Udine

Die Vereinbarung wurde am 21. Juli im Rahmen der Veranstaltung „Digital Frontiers – Cross-Border Innovation Alliance“ in Udine unterzeichnet. Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik aus Friaul-Julisch Venetien, der Steiermark und Kärnten diskutierten, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen stärken kann.

Für JOANNEUM RESEARCH ist die Allianz ein Instrument, um Forschung enger mit den Innovationsbedürfnissen von Unternehmen zu verbinden. Gemeinsam mit den Partnern sollen nachhaltige Kooperationsstrukturen entstehen, der Technologietransfer beschleunigt und neue europäische Projekte entwickelt werden. KMU sollen dadurch leichter Zugang zu Forschungskompetenz, internationalen Partnerschaften und neuen Märkten erhalten.

Hochrangige Delegation

JOANNEUM RESEARCH war mit mehreren Vertretern vor Ort. Helmut Wiedenhofer, Leiter Strategic Partnerships and Networks, gestaltete gemeinsam mit Herbert Ritter von AT STYRIA und Francesco Contin von DITEDI eine Diskussionsrunde zum Aufbau eines grenzüberschreitenden Innovationsökosystems für KMU. Daniele Cozzi brachte die Kooperationen im Alpen-Adria-Raum ein, Silvia Russegger vertrat das Institut DIGITAL.

Digital Frontiers Gateway

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war das Konzept „Digital Frontiers Gateway“. Es soll Innovationsökosysteme über Ländergrenzen hinweg vernetzen, die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand, Forschung und Industrie fördern, die digitale Transformation vorantreiben und KMU den Zugang zu internationalen Partnerschaften erleichtern.

Mit der Cross-Border Innovation Alliance entsteht ein dauerhaftes Netzwerk zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Institutionen. Die Innovationskraft der Regionen soll gebündelt und gemeinsam neue Impulse für die europäische Wettbewerbsfähigkeit gesetzt werden.

Quelle: https://www.joanneum.at/kooperation-bruecke-fuer-innovation-zwischen-der-steiermark-und-friaul-julisch-venetien

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