Steiermark: Vier Projekte mit VCÖ-Mobilitätspreis

Vier steirische Initiativen wurden vom VCÖ für ihre innovativen Verkehrslösungen ausgezeichnet. Die Projekte reichen von Verkehrsberuhigung über Sharing-Angebote bis zu barrierefreier Mobilität, so der ORF.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat vier Projekte aus der Steiermark mit dem Mobilitätspreis gewürdigt. Die ausgezeichneten Initiativen setzen auf unterschiedliche Ansätze zur Verbesserung der Mobilität in der Region.
In Neudau wurden neue Verkehrswege geschaffen, die vom Autoverkehr getrennt sind. Geh- und Radwege sind mit Siedlungsgebieten und Schulen verbunden. Der Dorfplatz wurde nahezu vollständig entsiegelt, dabei pflanzten die Verantwortlichen mehr als 70 Bäume nach dem Schwammstadtprinzip. Dieses Konzept schafft mehr Raum für Wurzeln und Regenwasserspeicherung.
Tempo 30 in Liezen
Die Stadtgemeinde Liezen setzt auf eine großflächige Tempo-30-Zone zur Verkehrsberuhigung. Seit mehr als einem Jahr gilt diese Geschwindigkeitsbegrenzung auf nahezu allen Gemeindestraßen. Die Maßnahme erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert die Umweltbelastung.
Vielfältiges Angebot in Leoben
Leoben wurde für sein vielfältiges Mobilitätsangebot ausgezeichnet. Die Stadt verknüpft laut VCÖ die Bahn effizient mit regionalen Busverbindungen. Zudem stehen verschiedene Sharing-Optionen zur Verfügung, darunter Elektrofahrräder, E-Scooter, Carsharing-Autos und Elektro-Lastenräder.
Barrierefreiheit im Fokus
Das Grazer Ingenieurbüro Triagonal untersuchte, wie Mikro-Öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing-Angebote für Menschen mit Behinderung zugänglich werden können. Die Analyse umfasste den Ist-Zustand, Fahrzeuge und Buchungssysteme hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit. Ein entwickelter barrierefreier Buchungsprozess über Internet oder Telefon soll die eigenständige Nutzung von Mobilitätsangeboten vereinfachen.
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