Steinbacher präsentiert Essay-Band mit Klarinetten-Duo

Mona HopfingerMona Hopfinger
Klarinetten und Noten über offenem Buch mit Feder, Literatur und Musik.
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Der Linzer Autor Christian Steinbacher stellt am 6. Oktober seinen neuen Essay-Band „An einen Spruchpiloten“ vor. Begleitet wird die Buchpräsentation von einer musikalischen Aufführung des Klarinetten-Duos Stump-Linshalm.

Am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 19.30 Uhr findet eine Kombination aus Konzert und Buchpräsentation statt. Im Mittelpunkt steht Christian Steinbachers jüngst erschienener Essay-Band „An einen Spruchpiloten“, der im Klever Verlag veröffentlicht wurde.

Das Werk enthält im zentralen Teil Arbeiten zu und mit Hans Arp, die Steinbacher während und nach seinem Arp-im-Ohr Stipendium 2024 verfasst hat. Als Appendix ist der Text „Sims im Sinn“ abgedruckt, der bei der Veranstaltung präsentiert wird.

Musikalische Umschriften zur Kettenkomposition

Das Klarinetten-Duo Stump-Linshalm hat anlässlich seines zwanzigjährigen Bestehens die Kettenkomposition „Nexus“ in Auftrag gegeben. Dabei reichte ein Komponist den Anfang weiter wie eine Staffel. Steinbacher erarbeitete durch genaues Hören einer Einspielung erster Interpretationen durch das Duo seine „Umschriften“ zu den einzelnen Teilen unter dem Titel „Sims im Sinn“.

An der Komposition beteiligt waren 20 internationale Komponistinnen und Komponisten aus Spanien, Korea, Ägypten, Singapur, Frankreich, den USA, China, Deutschland, der Schweiz, Litauen, Großbritannien, Lettland, der Slowakei, Montenegro und Israel.

Autor mit mehreren Auszeichnungen

Christian Steinbacher lebt seit 1984 in Linz. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Kulturpreis des Landes Oberösterreich 2006, den Heimrad-Bäcker-Preis 2013 und den Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz 2020. Seit 1988 veröffentlicht er Bücher, seit 2011 zumeist im Czernin Verlag, wo zuletzt „Hoch die Ärmel. Gedichte und Stimmen“ 2025 erschien.

Als „Umschriften“ bezeichnet Steinbacher seine formbestimmten Aneignungen fremder Texte und musikalischer Vorlagen. Frühere Arbeiten dieser Art entstanden etwa zu Duos von Béla Bartók, zu Improvisationen des Flötisten Norbert Trawöger oder zu den Trios der Scherzi in Anton Bruckners Symphonien.

Duo mit ungewöhnlichen Klangspektren

Der Klarinettist Heinz-Peter Linshalm und die Klarinettistin und Komponistin Petra Stump-Linshalm, arbeiten seit 2003 gemeinsam als Duo Stump-Linshalm. Ihre Debüt-CD erhielt 2005 den Pasticcio-Preis von Radio Ö1.

Das Duo spielte Kompositionen von Pierluigi Billone bis Alexander Stankovski. Ursula Strubinsky notierte in Ö1, sie würden ihren Instrumenten die ungewöhnlichsten Klänge entlocken. Das Spektrum reiche dabei von sphärischen Arabesken bis zu zornigem Gekreische.

Quelle: https://www.stifterhaus.at/programm/veranstaltungen/veranstaltung?tx_news_pi1[action]=detail&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[news]=15545&cHash=de5d979940583745fe254f427568503d

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