Steinbruch Pilgersdorf will trotz Asbest-Debatte öffnen

Mathias FischerMathias Fischer
Steinbruch mit Graffiti und jungen Fichten im Vordergrund
© Julia Böcken

Die Pläne des Umweltministeriums, Steinbrüche als Asbestdeponien einzusetzen, haben die Betreiber überrascht. Der Steinbruch Pilgersdorf arbeitet an einer Wiedereröffnung und bestreitet hohe Asbestbelastungen, so der ORF.

Christoph Lainer-Findeis, Eigentümervertreter des Steinbruchs Pilgersdorf, zeigte sich verwundert über die Initiative des Ministeriums. Man arbeite konkret daran, den Betrieb wieder zu eröffnen – und zwar im Rahmen der geltenden Rechtsvorschriften. Die mediale Berichterstattung über die Deponieplanungen habe daher für Überraschung gesorgt.

Kritik an Greenpeace-Messungen

Lainer-Findeis warf Greenpeace vor, weder repräsentative Proben entnommen noch die korrekte Richtlinie für Hartgestein verwendet zu haben. Die jüngste Untersuchung der Behörde habe hingegen nach der richtigen Methodik gearbeitet. Dabei seien die Asbestwerte im 0,0-Bereich gelegen, betonte der Eigentümervertreter.

Gespräche noch im Juli geplant

Noch in diesem Monat sollen Gespräche mit der Taskforce und den zuständigen Bezirkshauptmannschaften über die Wiedereröffnung der Steinbrüche stattfinden. Der Betreiber sieht sich auf dem richtigen Weg, den Abbau wieder aufnehmen zu können.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3362092/

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