Steirerkraft eröffnet neues Werk in Wollsdorf

Mona HopfingerMona Hopfinger
Logistikzentrum mit LKWs, Gabelstaplern und Lagerregalen, umgeben von Feldern und Bauernhöfen.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Marke Steirerkraft der Alwera-Gruppe hat in Wollsdorf bei St. Ruprecht an der Raab ein neues Werk eröffnet. Dort werden künftig Kürbiskernöl, Käferbohnen und weitere Produkte zentral abgefüllt, gelagert und ausgeliefert, so der ORF.

Das Betriebsgelände in Wollsdorf bei St. Ruprecht an der Raab wurde durch zugekaufte Flächen vergrößert. Bisher getrennte Bereiche für Produktion und Lagerung wurden am neuen Standort zusammengeführt. Laut Unternehmen ermöglicht dies höhere Produktionsmengen bei gleichzeitig kürzeren Transportwegen.

Abfüllung und Lager zentral gebündelt

Die Abfüllung, die zuvor an einem Mietstandort in Dietmannsdorf erfolgte, wurde nach Wollsdorf verlegt. Auch bisher extern gelagerte Waren werden nun am neuen Standort konzentriert. Von dort aus erfolgt die Belieferung von Handel, Gastronomie und Großkunden.

Die Logistikzone umfasst rund 4.000 Quadratmeter und bietet Platz für die gleichzeitige Abfertigung von bis zu zehn Lkw. Zusätzlich stehen 4.000 Palettenplätze für Verpackungsmaterialien wie Folien, Kartons, Flaschen und Dosen zur Verfügung.

Drei Werke mit klarer Aufgabenteilung

Andreas Cretnik, Vorstandsmitglied der Alwera-Gruppe, erklärte, dass die gesamte innerbetriebliche Logistik dadurch verbessert werde. Das bestehende „Werk 1“ konzentriere sich künftig auf den Rohstoff Kürbiskern – von der Annahme über die Aufbereitung bis zur Lagerung und direkten Auslieferung an Industriekunden. Im „Werk 2“ werde Kernöl produziert, im neuen „Werk 3“ erfolge die Abfüllung und zentrale Auslieferung.

Mit dem Standortkonzept bis 2040 könne die Produktion weiterentwickelt und Raum für künftiges Wachstum geschaffen werden. Durch die neue Anordnung von Warenannahme und Lager würden sich die Wege der Staplerfahrzeuge halbieren. „Wir bewegen dieselbe Warenmenge mit deutlich weniger Zeit- und Energieaufwand“, sagte Martina Hubmann, Geschäftsführerin der Alwera-Tochter Estyria. Das Unternehmen habe zudem 29 neue Elektrostapler angeschafft.

Über 1.000 Landwirtschaftsbetriebe beteiligt

Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer (ÖVP) bezeichnete die Eröffnung als starkes Zeichen für die Steiermark und die Landwirtschaft. „Hinter dem Unternehmen stehen mehr als 1.000 bäuerliche Betriebe und genau diese Verbindung von Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung ist entscheidend, damit möglichst viel Wertschöpfung in unserer Region bleibt.“

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3373274/

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