Stelzer setzt Zukunftsprozess im Hausruckviertel fort

Landeshauptmann Thomas Stelzer hat seinen Zukunftsprozess „Vorsprung Oberösterreich“ in Thalheim bei Wels fortgesetzt. Über 300 Gäste folgten der Einladung zur vierten Veranstaltung, die sich auf das Hausruckviertel konzentrierte.
Nach Veranstaltungen in Linz, dem Innviertel und dem Mühlviertel stand nun das Hausruckviertel im Mittelpunkt des Zukunftsprozesses. Mit dem Programm „Vorsprung Oberösterreich“ arbeitet Landeshauptmann Thomas Stelzer an einem Zukunftsprogramm, das aus den Vorteilen des Bundeslandes einen Vorsprung für die kommenden Jahre erarbeiten soll.
KI-Experte sprach über Chancen und Risiken
Als Gastredner trat Helmut Reisinger, CEO und KI-Experte von Palo Alto Networks, auf. Er bereicherte den Zukunftsprozess mit Expertise in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und digitale Souveränität. In seinem Vortrag präsentierte Reisinger die Chancen und Risiken der KI-Technologie in Zusammenhang mit notwendigen Cybersecurity-Lösungen.
Reisinger erläuterte, wie KI-Technologie von Unternehmen und öffentlichen Stellen sicher und gewinnbringend eingesetzt werden kann. Die Begriffe „Freiheit“, „Verantwortung und Solidarität“ sowie „Mut für die Zukunft“ stellte er in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Dabei betonte er den Wert der persönlichen und unternehmerischen Freiheit, den Wert der Freiheit für die Demokratie sowie die Verantwortung, die mit dieser Freiheit einhergeht.
Lob für Wirtschaftsstandort Oberösterreich
Mit Blick auf den Wirtschaftsstandort Oberösterreich sagte Reisinger:
„Was macht einen Standort attraktiv? Zuallererst die Menschen, die Talente: Berufsausbildung, Facharbeiter, gute Institutionen wie die Kepler Universität oder Hagenberg. Da braucht sich Österreich und besonders Oberösterreich mit Fug und Recht nicht zu verstecken.“
Landeshauptmann Stelzer stellt den Wirtschaftsstandort Oberösterreich in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Für ihn ist wichtig, dass der Anspruch Oberösterreichs nicht an den Grenzen Österreichs oder Europas endet. Der wirtschaftliche Wettbewerb sei global, und in diesem globalen Wettbewerb müssten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer Oberösterreichs nicht verstecken. Stelzer betonte:
„Wer an die Spitze will, muss sich an der Spitze orientieren. Genau das tun wir, um einen Vorsprung für Oberösterreich zu erarbeiten.“
Regionale Experten diskutierten Gesundheitsversorgung
An der Veranstaltung nahmen auch Expertinnen und Experten aus der Region teil. Veronique Wolfram, Inhaberin der Sternapotheke Wels, und Johann Stroblmair, Geschäftsführer der Franziskanerinnen Vöcklabruck, sprachen über die aktuellen Chancen und Herausforderungen der oberösterreichischen Gesundheitsversorgung.
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