Stephanie Haider: „Laufen ist für mich Leidenschaft“

Mona HopfingerMona Hopfinger
Tetris-Prinzip mit Lauf-, Radfahr- und Schwimmsymbolen und Berglandschaft
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Athletin der LG Innviertel erzählt im Interview, wie sie vom mühsamen Einstieg zur passionierten Läuferin wurde. Heute kombiniert sie Schwimmen, Radfahren und Laufen – und plant ihr Training wie Tetris um den Alltag herum.

Stephanie Haider von der LG Innviertel hat einen weiten Weg hinter sich: Während ihrer Studienzeit empfand sie das Laufen noch als mühsam. Erst mit dem Berufseinstieg entwickelte sich die Begeisterung. Kollegen brachten sie zunächst zum Radfahren, was ihre Ausdauer beim Laufen deutlich verbesserte. Den endgültigen Durchbruch brachte die Begegnung mit ihrem Partner Michael, der sie seither als größter Motivator begleitet.

Ihr erster Wettkampf über 10 Kilometer in Linz endete mit rund 60 Minuten Laufzeit und einem Puls von knapp 200. Trotz anschließender Shin Splints durch mangelnde Vorbereitung entdeckte sie damals die Kämpferin in sich. Was sie seither erreichen würde, hätte sie damals für unmöglich gehalten, erzählt sie.

Vom Ironman zum Trumer Triple

Als bisheriges Highlight nennt Haider das Trumer Triple, das für sie mit dem Ironman Klagenfurt mithalten kann. Die Strecke, die Stimmung und die Kulisse des Events hätten sie begeistert. Bei der Österreichischen Meisterschaft Triathlon Langdistanz in Klagenfurt erreichte sie den dritten Platz in der Altersklasse mit einer Zeit von 12 Stunden und 20 Minuten. Beim Trumer Triple holte sie den zweiten Platz in der Damen Elite.

Training nach dem Tetris-Prinzip

Einen typischen Trainingstag gibt es bei der Athletin nicht. Sie plant ihr Training rund um Arbeit, Familie, Freunde und Termine. Schwimmen, Radfahren und Laufen sollen dabei gleichermaßen Platz finden. Die Wochenplanung vergleicht sie mit Tetris: Die Steine werden so zusammengesetzt, wie das Leben gerade spielt.

Sie fährt etwa mit dem Rad zur Arbeit oder nutzt Alltagswege als Training. An heißen Tagen startet sie mit einer Runde im Freibad, an anderen Tagen geht sie nach der Arbeit laufen. Bergtouren oder Trailläufe am Wochenende machen sie besonders glücklich.

Auch im Urlaub steht Bewegung im Mittelpunkt. Während andere nach All-inclusive-Hotels suchen, überlegt sie, wo es schöne Lauf- und Wanderstrecken gibt oder ob sich ein Triathlon, Traillauf oder eine Bikepacking-Tour einbauen lässt. Für die Vorbereitung auf ihre nächste Langdistanz arbeitet sie eng mit ihrem Partner Michael zusammen, der auch ihr Coach ist.

Freude an der Bewegung steht im Vordergrund

Der Laufsport bedeutet für Haider vor allem Leidenschaft. Sie liebt es, vor der Haustür loszulaufen und durch den Wald zu streifen. Dabei kann sie den Kopf freibekommen und neue Energie tanken. Leistungsziele motivieren sie zwar, aber die Freude an der Bewegung steht immer an erster Stelle.

Ihr persönliches Geheimrezept: Was man gerne macht, macht man gut. Deshalb fühlt sich Training für sie selten wie eine Verpflichtung an, sondern wie abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Die Rolle der LG Innviertel beschreibt sie als wichtig für das gemeinsame Laufen, den Austausch mit Gleichgesinnten und die gegenseitige Motivation.

Für die Zukunft hat sie klare Ziele: Dranbleiben, gesund bleiben und den Spaß am Sport nie verlieren. Spannende Bewerbe im Schwimmen, Radfahren oder Laufen warten auf sie – für jede Herausforderung sei sie bereit.

Quelle: https://www.lg-innviertel.at/interview-reihe-13-stephanie-haider

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