Stocker erntet Kritik für Aussage zur Kinderbetreuung

Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) hat mit einer Äußerung zur Kinderbetreuung bei der Opposition für Aufregung gesorgt. Er bezeichnete die Betreuung von Kindern nicht als unbezahlte Arbeit und sprach davon, seine Kinder nicht als Rechenspiel erzogen zu haben.
Bei seiner Sommertour in Salzburg sorgte Christian Stocker (ÖVP) mit einer Aussage zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Unmut. Auf eine Frage aus dem Publikum erklärte der Bundeskanzler, dass für ihn Kinderbetreuung keine unbezahlte Arbeit sei. Seine Kinder habe er nicht als Rechenspiel erzogen, „was kriege ich dafür“.
Kickl spricht von Verhöhnung
FPÖ-Chef Herbert Kickl wertete die Aussage als „Verhöhnung der Mütter“. Die ÖVP sei völlig empathielos, familienfeindlich und Lichtjahre von der Lebensrealität der eigenen Bevölkerung entfernt, so Kickl.
Gewessler fordert Entschuldigung
Auch Grünen-Bundessprecherin Leonore Gewessler zeigte sich entrüstet. Auf Bluesky schrieb sie, dass Mütter keine Verhöhnung, sondern eine Entschuldigung verdienten.
Quelle: APA
Worüber spricht Salzburg morgen?
Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.