Störche in Rust: Hitze erschwert Futtersuche

Mathias FischerMathias Fischer
© Siegfried Poepperl / Pexels (Symbolbild)

In Rust sind heuer 80 Jungstörche geschlüpft, die mittlerweile größtenteils flügge sind und sich selbst versorgen. Die anhaltende Hitze macht die Nahrungssuche schwierig, so der Storchenvereins Rust, so die APA.

Die 80 geschlüpften Jungstörche sind zum Großteil bereits flügge und versorgen sich selbst, auch mit Futter aus der Storchenstation. Das erklärte Igor Smrtnik, Obmann des Storchenvereins Rust, am Dienstag gegenüber der APA.

Trockenheit belastet Elternvögel

Besonders schwierig seien lange Trockenperioden für Störche, wenn noch Küken in den Nestern sitzen, die von den Eltern gefüttert werden müssen. Die Altvögel stehen dann vor der Aufgabe, ausreichend Nahrung für alle zu beschaffen. „Das geht an die Substanz“, so Smrtnik.

Da sich die meisten Jungtiere mittlerweile aber selbst versorgen und Futter von der Storchenstation holen können, sei das Problem weniger gravierend.

27 Brutpaare in Rust

Insgesamt haben in Rust heuer 27 Storchenpaare gebrütet. Von den 80 geschlüpften Küken werden derzeit zwei in der Storchenstation betreut, befinden sich aber in gutem Zustand.

Ob die hohen Temperaturen auch den Zeitpunkt der Abreise in Richtung Süden beeinflussen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Normalerweise brechen die ersten Störche rund um den 20. August auf, erklärte Smrtnik. Danach folgen die übrigen Tiere meist in mehreren Schüben innerhalb von sieben bis zwölf Tagen.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3366529/

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