Strabag erhält 152-Millionen-Euro-Auftrag für Klinik Favoriten

Der Wiener Gesundheitsverbund hat Strabag mit dem Bau der neuen Zentralen Notaufnahme der Klinik Favoriten beauftragt. Das Bauunternehmen übernimmt dabei sowohl Hochbau als auch Elektrotechnik und Gebäudetechnik.
Strabag wurde vom Wiener Gesundheitsverbund mit der Realisierung der neuen Zentralen Notaufnahme der Klinik Favoriten in Wien beauftragt. Der Auftragswert für den ersten Bauabschnitt beträgt 152 Millionen Euro. Das Unternehmen verantwortet neben den Bauleistungen auch die Elektrotechnik und die technische Gebäudeausrüstung.
Die neue Zentrale Notaufnahme ist Teil des neuen Zentralbaus der Klinik Favoriten, eines der größten Gesundheitsbauprojekte des Wiener Gesundheitsverbundes. Das Gebäude soll zentrale medizinische Bereiche zusammenführen und eine zeitgemäße Infrastruktur für die Gesundheitsversorgung im Süden der Bundeshauptstadt bieten.
65.000 Quadratmeter Nutzfläche geplant
Auf rund 65.000 Quadratmetern Nutzfläche werden unter anderem die neue Zentrale Notaufnahme mit Aufnahme- und Erstversorgungseinheiten, hochspezialisierte Intensivbereiche, Ambulanzen, Diagnostik- und Interventionsflächen sowie mehrere Bettenstationen für Innere Medizin und Pulmologie errichtet.
„Krankenhäuser sind High-Tech-Gebäude. Umso wichtiger ist ein integrierter Ansatz, der Bau und technische Ausrüstung von Anfang an zusammenführt“, wird Stefan Kratochwill, CEO von Strabag, in einer Aussendung zitiert. Der Auftrag sei eine Bestätigung der Fähigkeit, komplexe Bauvorhaben aus einer Hand umzusetzen.
Gebäudetechnik für Rund-um-die-Uhr-Betrieb
Die Strabag-Tochter Lohr Gebäudetechnik übernimmt die gesamte technische Gebäudeausrüstung des Projekts. Dazu zählen Energie- und Versorgungstechnik, Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Gebäudeautomation sowie Kommunikations-, Sicherheits- und elektrotechnische Systeme für den hochverfügbaren Krankenhausbetrieb.
Für eine Zentrale Notaufnahme spielt die technische Infrastruktur eine besonders große Rolle: Sie muss den Betrieb rund um die Uhr zuverlässig sichern und zugleich höchsten Ansprüchen in puncto Hygiene, Energieeffizienz und Funktionalität genügen.
Bauen im laufenden Klinikbetrieb
Die Umsetzung erfolgt in direkter Nachbarschaft zu Intensivstationen, Ambulanzen und weiteren sensiblen medizinischen Bereichen. Neben höchsten Ansprüchen an Qualität und Hygiene verlangt das Projekt vor allem ein lärm- und erschütterungsarmes Arbeiten. Weil die Flächen begrenzt sind und die Baustelle nur über eine einzige Zufahrt erreichbar ist, braucht es zudem eine minutiös geplante Logistik.
Der Krankenhausbetrieb muss während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt gewährleistet bleiben. Die Bauzeit läuft von September 2026 bis zum ersten Quartal 2030.
Worüber spricht Villach morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.