Strasser bricht Transcontinental Race ab

Der steirische Extremradsportler Christoph Strasser musste das Transcontinental Race nach 1.900 Kilometern wegen Krankheit beenden. Nach der Überfahrt von Schweden nach Polen zwangen ihn Fieber und Kurzatmigkeit zur Aufgabe, so der ORF.
Der steirische Extremradsportler Christoph Strasser hat das Transcontinental Race vorzeitig beenden müssen. Nach 1.900 Kilometern auf dem Rennrad machte ihm sein Körper einen Strich durch die Rechnung. Das Rennen hatte am Sonntag im norwegischen Trondheim begonnen und sollte bis nach Griechenland führen.
Krankheit stoppt Strasser
Nach der Bootsüberfahrt von Schweden nach Polen suchte der völlig erschöpfte Steirer ein Hotel auf. Zuvor hatte er in einer Apotheke ein Fieberthermometer gekauft. „Im Hotelzimmer war klar, dass ich überhöhte Temperatur habe“, erklärte Strasser im Nachhinein.
Auf den flachen Straßen in Polen sei es noch ganz gut gelaufen, doch sobald ein Hügel kam, habe er seine 200 Watt nicht mehr fahren können. „Ich war so kurzatmig“, so der Radsportler. Bei einem solchen Rennen sei man immer am Limit und kenne viele Schwächephasen. „Aber jetzt ist es eine richtige Krankheit.“
„Eine Weiterfahrt wäre sinnlos gewesen. So wichtig der Sport ist, die Gesundheit steht immer an oberster Stelle“, sagte seine Lebensgefährtin Sabine Prager. Das habe auch der Extremradsportler selbst eingesehen. Strasser tritt nun die Heimreise an, um sich auszukurieren.
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