Studienplatzabsage: Drei Tipps gegen die Enttäuschung

Mathias FischerMathias Fischer
Hochschule Burgenland in Eisenstadt zeigt Ablehnungsbescheid für Studienplatz auf Laptop.
© Hochschule für Angewandte Wissenschaften Burgenland GmbH

Wer eine Absage von der Wunschhochschule erhält, steht oft vor einem Scherbenhaufen. Doch eine Ablehnung sagt nichts über die eigenen Fähigkeiten aus – und es gibt Wege, mit der Situation umzugehen.

Die E-Mail der Hochschule ist da. Beim Öffnen wird schnell klar: Es ist eine Absage. Manche lesen die Nachricht mehrmals, in der Hoffnung, sich verlesen zu haben.

In diesem Augenblick zerbricht häufig mehr als nur ein Zukunftsplan. Viele haben sich bereits den ersten Tag an der Uni ausgemalt oder sich auf einen neuen Lebensabschnitt gefreut. Nun fühlt es sich an, als würde ein Traum zerplatzen.

Keine Einzelfälle

Doch niemand ist mit dieser Enttäuschung allein. Jahr für Jahr bekommen motivierte und qualifizierte Personen eine Studienplatzabsage. Nicht, weil sie zu wenig leisten oder nicht gut genug wären. Häufig liegt es an begrenzten Plätzen oder an einer besonders großen Zahl an Bewerbungen. Manchmal landet man auch auf der Warteliste und rückt später nach.

Fragen zur Orientierung

Nach einer Absage können folgende Überlegungen helfen:

  • Was ist mir an meinem Wunschstudium eigentlich wichtig?
  • Gibt es noch andere Wege, dieses Ziel zu erreichen?
  • Was kann ich aus dieser Situation mitnehmen?
  • Was könnte mir diese Situation lehren wollen?

Drei Impulse für den Umgang mit der Absage

Enttäuschung zulassen: Das Gefühl ist völlig normal und menschlich. Es sollte nicht verdrängt, sondern zugelassen werden.

Vergleiche vermeiden: Wer ständig nach links und rechts blickt, übersieht oft den eigenen Fortschritt. Natürlich stellt man sich die Frage, warum es bei anderen funktioniert hat und bei einem selbst nicht. Doch ein Aufnahmetest oder Bewerbungsgespräch bildet nicht die volle Bandbreite der eigenen Fähigkeiten ab – es ist eine Momentaufnahme.

„Nein“ kann „Noch nicht“ bedeuten: Vielleicht klappt es beim nächsten Bewerbungszeitraum oder über einen anderen Studiengang.

Zeit zum Durchatmen

Im Moment darf man traurig sein. Die Situation muss nicht sofort positiv gesehen werden, und es braucht nicht gleich einen neuen Plan. Enttäuschung gehört dazu.

Manchmal zeigt sich erst später, dass genau dieser Umweg neue Möglichkeiten eröffnet – vielleicht eine andere Studienrichtung oder wertvolle Berufserfahrung. Jetzt ist Zeit zum Durchatmen, danach kann Schritt für Schritt überlegt werden, wie es weitergeht. Wichtig ist, dem eigenen Bauchgefühl treu zu bleiben – und es vielleicht im nächsten Jahr noch einmal zu versuchen.

Quelle: https://hochschule-burgenland.at/ueber-uns/blog/detail/studienplatzabsage-bekommen-aufmunternde-impulse-fuer-dich

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