Studierende aus aller Welt schätzen FH Wiener Neustadt

Offener Austausch, praxisnahe Lehre und internationale Atmosphäre: Studierende aus Südkorea, Mexiko, Spanien und Dänemark berichten im Rahmen der Erasmus Days 2026, was sie an ihrem Auslandssemester in Niederösterreich besonders begeistert.
Wie verschieden akademische Kulturen weltweit sind, erleben Austauschstudierende an der FH Wiener Neustadt hautnah. Die Hochschule empfängt derzeit Gäste aus Südkorea, Mexiko, Spanien und Dänemark, die neben fachlichem Wissen auch Einblicke in österreichische Lehrmethoden und das Leben hierzulande gewinnen.
Kathrin Gruber vom International Office betont die Bedeutung des Austauschs: „Ein Auslandssemester bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen, neue Erfahrungen zu sammeln und über sich hinauszuwachsen.“ Die internationalen Gäste würden mit ihren kulturellen Hintergründen das Campusleben bereichern und den Austausch fördern.
Direkter Dialog statt stiller Hörsaal
Woohyeong Cho, Informatikstudent aus Seoul, wollte Europa entdecken und seine Wirtschaftskenntnisse vertiefen. Besonders auffällig findet er den direkten Austausch im Unterricht: Während in seiner Heimat Fragen meist erst nach der Lehrveranstaltung gestellt werden, melden sich Studierende in Wiener Neustadt sofort zu Wort.
Auch Almudena Haihui und Riya Sukhani aus Madrid bemerken Unterschiede zu ihren Heimathochschulen. Statt nur für Prüfungen zu büffeln, arbeiten sie hier an gemeinsamen Projekten und Präsentationen. Diese praxisnahe Herangehensweise sowie die internationale Atmosphäre und das Gefühl, sich vom ersten Tag an willkommen zu fühlen, machen ihr Semester besonders wertvoll.
Österreich ohne Sprachbarriere
Ina Milena Schirduan stammt aus Deutschland und studiert an der University of Southern Denmark. Sie wählte Österreich bewusst, um internationale Erfahrungen ohne Sprachbarriere zu sammeln. Neben dem Studienangebot überzeugten sie die Nähe zu Wien und die moderaten Lebenshaltungskosten. Positiv überrascht zeigt sie sich von der Infrastruktur und den Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt.
Diego Penagos Salazar aus Mexiko sah in Österreich die perfekte Basis, um Europa zu erkunden. An Wiener Neustadt schätzt er kurze Wege, gute Organisation und hilfsbereite Menschen. Eine kulturelle Eigenheit hat ihn besonders beeindruckt: die österreichische Pünktlichkeit. Wer sich um elf Uhr verabrede, sollte am besten schon fünf Minuten früher da sein, so seine Erfahrung. Neben dem Studium genießt er Reisen und die Zeit mit neu gewonnenen Freunden.
Erasmus Days als Plattform
Mit den Erasmus Days macht die FH Wiener Neustadt auf die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthalts aufmerksam. Das International Office unterstützt sowohl Incoming-Studierende als auch jene, die ins Ausland gehen möchten. Weitere Informationen sind unter www.fhwn.ac.at/international verfügbar.
Die Fachhochschule bietet an drei Standorten und sieben Studienorten in Wiener Neustadt, Wieselburg, Tulln, Wien und Salzburg insgesamt 47 Studiengänge an fünf Fakultäten an. Mehr als 5.000 Studierende werden von über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie rund 1.000 Referentinnen und Referenten betreut. Die Hochschule kooperiert mit 90 Partnerhochschulen weltweit.


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