Studierende entwickeln Wellbeing-Prototypen in Vorarlberg

25 Studierende aus Österreich, Finnland und den Niederlanden haben in einem einwöchigen Erasmus+-Programm an der FHV innovative Konzepte für digitales Wohlbefinden erarbeitet. Entstanden sind fünf Prototypen – von VR-Anwendungen bis zu Apps.
Im Rahmen des Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) „Digital Wellbeing and Immersive Technologies“ haben Studierende der FHV, der Metropolia University of Applied Sciences Helsinki und der Amsterdam University of Applied Sciences eine Woche lang gemeinsam an Lösungen für digitales Wohlbefinden gearbeitet. In internationalen Teams setzten sie ihre Ideen als Prototypen um.
Nach einer Online-Vorbereitungsphase trafen sich die Teilnehmenden an der FHV in Vorarlberg. Dort entwickelten sie fünf Konzepte, die sich unter anderem mit sozialer Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und einem bewussteren Umgang mit Social Media befassen.
Von Virtual Reality bis zu physischen Produkten
Die Bandbreite der Ergebnisse reichte von Virtual-Reality-Erlebnissen über mobile Anwendungen bis hin zu greifbaren Produkten. In interaktiven Präsentationen stellten die Teams ihre Prototypen vor. Ergänzt wurde die Projektwoche durch Exkursionen und den Austausch mit Lehrenden aller drei Hochschulen.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell aus einer internationalen Gruppe starke Teams wurden“, sagt Natasha Doshi, Hochschullehrerin an der FHV und Koordinatorin des Programms. Die Studierenden hätten mit großer Offenheit zusammengearbeitet und in kurzer Zeit kreative Lösungen für reale Herausforderungen entwickelt. Genau dieser Austausch über Länder- und Disziplinen hinweg mache solche Programme besonders wertvoll.
Interkultureller Austausch als Mehrwert
Für Teilnehmerin Sofya Assad aus den USA war die Zusammenarbeit mit Studierenden aus verschiedenen Ländern das Highlight. Jede Person habe andere Erfahrungen und Ideen eingebracht, wodurch das Konzept ständig weiterentwickelt werden konnte. Sie habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch wertvolle Erfahrungen in der Teamarbeit gesammelt.
Margarita Köhl, Leiterin des Fachbereichs Gestaltung, sieht das Programm als gelungenes Beispiel für gelebte Internationalisierung. Solche Kooperationen eröffneten den Studierenden wertvolle fachliche und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten. Bereits im Wintersemester 2027/28 soll das Programm in Helsinki fortgesetzt werden.
Quelle: https://www.fhv.at/magazin/internationale-teams-entwickeln-innovative-wellbeing-losungen-35943
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