Studierende erforschen Vulkan und Signalkrebse im Burgenland

Mathias FischerMathias Fischer
Steinbruch-Exkursion: Gruppe von Schülern in Warnwesten und Helmen mit Lehrerin im Steinbruch.
© PPH Burgenland / Sabine Kraushaar

23 Studierende der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland haben am 9. Oktober 2026 ein Geländepraktikum am Pauliberg und Stooberbach absolviert. Unter der Leitung von Hochschulprofessorin Sabine Kraushaar erkundeten sie einen elf Millionen Jahre alten Vulkan und entdeckten invasive Signalkrebse.

Die Private Pädagogische Hochschule Burgenland führte am 9. Oktober 2026 ein Geländepraktikum durch, bei dem 23 Studierende geologische und ökologische Phänomene im Mittelburgenland untersuchten. Die Exkursion stand unter der Leitung von Hochschulprofessorin Sabine Kraushaar.

Vulkangestein im Basaltwerk Pauliberg

Den Auftakt bildete ein Besuch im Basaltwerk Pauliberg in Markt St. Martin. Dort erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die Entstehung des Vulkangesteins und die Entwicklung des rund elf Millionen Jahre alten Vulkans. Der technische Betriebsleiter Markus Buzetzki erläuterte die Geschichte des Bergwerks sowie die Bedeutung von Basalt als natürliche Ressource.

Zwischen dem Fachbereich Geographie- und Wirtschaftskunde der Hochschule und dem Basaltwerk existiert eine langjährige Kooperation. Diese ermöglicht es, theoretische Inhalte zum Vulkanismus durch praktische Erfahrungen zu erweitern.

Invasive Krebsart am Stooberbach entdeckt

Im zweiten Teil des Praktikums begaben sich die Studierenden zum Stooberbach. Dort führten sie Abflussmessungen durch und suchten gemeinsam mit einer Expertin des Naturparks Landseer Berge nach Spuren des Bibers.

Dabei stießen sie auf zahlreiche handtellergroße Signalkrebse. Diese invasive Art gefährdet das heimische Ökosystem. Die Fundorte wurden für den Naturpark dokumentiert.

Das Geländepraktikum verband Geologie, Hydrologie und Ökologie in praxisnaher Form.

Schülergruppe mit Warnwesten im Steinbruch bei Kremsmünster, Oberösterreich
© PPH Burgenland / Sabine Kraushaar

Quelle: https://www.ph-burgenland.at/home/news-detail?tx_news_pi1[action]=detail&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[news]=645&cHash=1dfe9adef7a73b1f41f0f0d099a757e1

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