Stützmauer nach Böschungsrutschung fertiggestellt

Mona HopfingerMona Hopfinger
L 7288 Stützmauer 60 Meter lang mit 150.000 Euro Investition
© Mit KI (Gemini) generiert

In Fünflingeramt wurde eine 60 Meter lange Stützmauer errichtet, nachdem eine Böschung an der L 7288 abgerutscht war. Die Bauarbeiten im Gemeindegebiet von St. Oswald sind abgeschlossen.

Eine Böschungsrutschung machte den Neubau einer Stützmauer an der Landesstraße L 7288 in Fünflingeramt notwendig. Am 29. Oktober 2026 wurde die Fertigstellung der Baumaßnahme im Gemeindegebiet von St. Oswald offiziell vorgenommen. Anwesend waren LAbg. Richard Punz in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Bürgermeisterin Rosemarie Kloimüller und Vertreter des NÖ Straßendienstes.

Stahlbetonstützmauer mit Mikropfählen

Die Geländeverhältnisse hatten im betroffenen Abschnitt zu einer Rutschung geführt. Um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen und zwei Fahrstreifen im Gegenverkehr zu ermöglichen, entschied sich der NÖ Straßendienst für eine Stahlbetonstützmauer in Pfahlbock-Bauweise. Erstmals kamen dabei Mikropfähle zum Einsatz, die die Lasten in den Untergrund ableiten. Die Konstruktion erstreckt sich über 60 Meter.

Umsetzung und Kosten

Die Straßenmeisterei Persenbeug führte die Vorarbeiten durch und versetzte vorgefertigte Stahlbetonelemente. Wegen der schwierigen geologischen Bedingungen wurden vertikale und schräge Pfähle eingebracht. Die Fertigteile wurden mit Ortbeton verfüllt, ein Stahlbetongesimse angefertigt und Absturzsicherungen für Fahrzeuge und Fußgänger montiert. Abschließend erhielt die Fahrbahn eine neue Asphaltschicht.

Die Gesamtkosten von rund 150.000 Euro trägt das Land Niederösterreich zur Gänze.

Quelle: https://www.stoswald.com/Stuetzmauersanierung_in_Fuenflingeramt

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