Sturm Graz ohne Trainer Ingolitsch im Cup-Achtelfinale

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Der Fußball-Vizemeister tritt am Donnerstag (18 Uhr/ORF 1) bei Austria Lustenau an. Trainer Fabio Ingolitsch und Verteidiger Arjan Malic fehlen nach ihren Roten Karten vom Liga-Spiel gegen Ried.

Im ÖFB-Cup-Achtelfinale gastiert Sturm Graz am Donnerstag um 18 Uhr bei Austria Lustenau. Die Steirer müssen dabei auf Trainer Fabio Ingolitsch und Abwehrspieler Arjan Malic verzichten – beide sind nach ihren Platzverweisen beim 2:2 gegen Ried gesperrt. Zur ohnehin angespannten Personalsituation kommt nun also die Trainersperre hinzu.

Ingolitsch zeigte sich vor der Partie wachsam: „Im Cup gelten bekanntlich eigene Gesetze, auf uns wartet ein K.o.-Duell in einem für uns neuen Stadion“, verwies er auf die modernisierte Arena in Vorarlberg. Der Gegner sei „unangenehm“, die Aufgabe „enorm schwierig“. Dennoch sei das Ziel eindeutig: „Der Cup hat für uns als Verein, für die Spieler und auch für die Fans einen enorm hohen Stellenwert – dementsprechend fahren wir mit dem klaren Ziel nach Lustenau, die nächste Runde zu erreichen.“

Seine Abwesenheit an der Seitenlinie sei nicht ideal, räumte der Coach ein. Er habe aber „vollstes Vertrauen“ in sein Trainerteam. Auch der Ausfall von Malic wiege schwer. Ob Jürgen Heil nach Wadenbeschwerden spielen kann, wird erst kurzfristig entschieden.

Aufsteiger will Überraschung schaffen

Die Vorarlberger wollen sich nach dem 1:5 bei Tabellenführer Rapid rehabilitieren. Trainer Markus Mader weiß um die Schwierigkeit: Sturm habe zuletzt „sehr positive und starke Ergebnisse eingefahren“ – etwa das 1:0 in der Europa League gegen Olympique Marseille oder das 6:1 im Derby gegen den GAK.

Dennoch glaubt Lustenau an den Aufstieg. „Wir müssen mutig sein, frech sein und unser Spiel spielen. So wie wir es heuer schon oft gemacht haben, dann haben wir Chancen auf die Überraschung“, so Mader. Mut macht das erste Saisonduell: Vor zwei Monaten holte der Aufsteiger in Graz-Liebenau ein 1:1. Damals sei Sturm noch nicht auf dem jetzigen Level gewesen, räumte Mader ein. Dennoch habe man gesehen, „dass Sturm auch verwundbar ist“.

Quelle: APA

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