Sturm Graz verliert CL-Quali-Hinspiel gegen Fenerbahce 0:2

Sturm Graz hat das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur Champions League bei Fenerbahce Istanbul mit 0:2 verloren. Trainer Fabio Ingolitsch und Verteidiger Jürgen Heil zeigten sich nach der Niederlage kämpferisch.
Die Grazer mussten sich im ersten Aufeinandertreffen der dritten Qualifikationsrunde zur Fußball-Champions-League dem türkischen Topklub geschlagen geben. Beide Gegentreffer fielen in der ersten Halbzeit.
Fabio Ingolitsch sprach nach dem Spiel von einer erwartbar schwierigen Aufgabe. „Natürlich tut es weh, wenn man ein Spiel verliert. Wir haben gewusst, dass wir der klare Außenseiter sind“, erklärte der Sturm-Trainer. Sein Team sei auf eine Mannschaft getroffen, die mit hoher individueller Qualität, Weltstars, Champions-League-Siegern und Weltmeistern besetzt sei.
Der Coach verwies auf die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten: Fenerbahce verfüge über den sechsfachen Kaderwert und das 15-fache Budget für die erste Mannschaft. „Wir haben das Spielglück und das Momentum nicht ganz auf unsere Seite ziehen können. Ganz im Gegenteil, es ist auf die Seite von Fenerbahce gefallen“, so Ingolitsch. In der zweiten Hälfte habe seine Mannschaft Charakter bewiesen.
Jürgen Heil betonte die Qualität des Gegners, die sich vor allem im Ballbesitz gezeigt habe. „Wir haben mit zwei Torschüssen zwei Gegentore in der ersten Hälfte bekommen. Das tut verdammt weh“, sagte der Sturm-Verteidiger. Die Spielanteile seien klar auf Seiten der Türken gewesen, nicht jedoch die großen Torchancen.
In Hälfte zwei habe Sturm mutiger agiert, der entscheidende Treffer sei aber ausgeblieben. „Wir werden 'All-in' spielen. Wir geben das Spiel sicher nicht auf, wir wissen, was wir für eine Wucht erzeugen können“, kündigte Heil mit Blick auf das Rückspiel an.
Quelle: APA
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