Sturm Graz zieht souverän in dritte CL-Quali-Runde ein

Die Grazer haben am Dienstag das Rückspiel der zweiten Champions-League-Qualifikationsrunde in Schottland gegen Heart of Midlothian mit 2:0 gewonnen. Nach dem 4:0 im Hinspiel steht der österreichische Vizemeister mit einem Gesamtscore von 6:0 in der nächsten Runde.
Sturm Graz hat den Aufstieg in die dritte Qualifikationsrunde der Fußball-Champions-League perfekt gemacht. Die Steirer besiegten am Dienstag Heart of Midlothian auswärts mit 2:0 und setzten sich im Gesamtscore mit 6:0 durch. Beide Tore fielen in der zweiten Hälfte durch Simon Seidl (64.) und Emran Soglo (68.).
In der dritten Runde trifft die Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch auf Fenerbahce Istanbul oder Gornik Zabrze. Nach einem 1:0-Heimsieg der Türken fällt die Entscheidung am Mittwoch um 20 Uhr in Polen. Die Spiele der dritten Runde sind für den 4./5. August und 11. August angesetzt.
Europacup-Teilnahme zum sechsten Mal gesichert
Für Sturm ist bereits fix, dass eine europäische Gruppenphase erreicht wird. Bei einem Ausscheiden würde der Umstieg in die Europa League erfolgen. Die Grazer fixierten damit zum sechsten Mal in Folge die Teilnahme an einer europäischen Gruppenphase. Das Duell im Tynecastle Park war gleichzeitig eine gelungene Generalprobe vor dem Ligastart am Samstag bei der WSG Tirol.
Seidl hatte bereits bei seinem Pflichtspieldebüt im ÖFB-Cup getroffen. Der Sommer-Zugang sorgte auch in Edinburgh für die Führung, als er nach Kopfballvorlage von Jon Gorenc Stankovic überlegt ins lange Eck traf. Vier Minuten später machte Soglo nach einem abgewehrten Schuss mit einem glücklichen Nachschuss alles klar.
Chancenwucher in der ersten Hälfte
Trainer Ingolitsch setzte bei strömendem Regen in Edinburgh auf die gleiche Startelf wie im Hinspiel. Die Steirer ließen defensiv kaum Torchancen zu, vergaben aber in der Offensive zahlreiche Möglichkeiten. Simon Wodarczyk scheiterte aus zehn Metern am Torhüter (16.) und mit einem Kopfball (38.). Seedy Jatta vergab zweimal (24., 25.).
In der 26. Minute schob Jatta nach Hereingabe von Seidl aus vier Metern mit dem Außenrist locker ein. Der lettische Schiedsrichter Andris Treimanis nahm den Treffer nach VAR-Eingriff wegen eines vermeintlichen Foulspiels von Jatta jedoch wieder zurück.
Nach der Pause blieb das Spielgeschehen unverändert. Sturm gab weiter den Ton an, Seidl (56.) und Jeyland Mitchell (57.) vergaben weitere Topchancen. Im Gegenzug musste Sturm-Tormann Daniil Chudjakow bei einem Schuss von Miller das einzige Mal eine Parade zeigen. Sturm hat damit weiter noch nie einen Vier-Tore-Vorsprung nach einem Europacup-Hinspiel verspielt.
Quelle: APA
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