Suchtmittelanzeigen im Burgenland um 13 Prozent gestiegen

Die Zahl der Suchtmittelanzeigen im Burgenland ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 13 Prozent angestiegen. Cannabis bleibt mit rund 75 Prozent die am häufigsten konsumierte Droge, gefolgt von Kokain mit 29 Prozent, so das Innenministerium.
Laut einem aktuellen Bericht des Innenministeriums haben die Suchtmittelanzeigen im Burgenland im Jahr 2025 einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl um mehr als 13 Prozent.
Gerhard Braunschmidt, Leiter des Landeskriminalamts, erklärte, dass die am häufigsten konsumierten Drogen unverändert geblieben seien. Cannabis führe die Liste mit etwa 75 Prozent an – wie bereits in den Jahren zuvor. Auf dem zweiten Platz folge Kokain mit 29 Prozent. Der Konsum von Kokain habe in den vergangenen Jahren stark zugenommen, was vor allem auf intensive Lieferwege aus Südamerika zurückzuführen sei.
Konsumenten werden jünger
Eine Veränderung zeige sich laut Braunschmidt in der Altersstruktur der Drogenkonsumenten. Diese würden zunehmend jünger.
Besonders betroffen ist der Bezirk Neusiedl am See, der als Drogen-Hotspot im Burgenland gilt. Die unmittelbare Nähe zu Wien, Bratislava und Ungarn führe dazu, dass dort besonders viel Suchtgift im Umlauf sei.
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