Svazek fordert Soforthilfe für Salzburgs Bauern

Mathias FischerMathias Fischer
Traktor mit Mähwerk auf trockenem Feld, Hinweisschild mit Sonne und Kalender
© Mit KI (Gemini) generiert

Salzburgs Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek will wegen der anhaltenden Trockenheit Streuwiesen unter Vertragsnaturschutz sofort zur Mahd freigeben. Die Umsetzung hängt aber noch von der Zustimmung des Bundes ab.

Die Trockenheit setzt der heimischen Landwirtschaft zu. Marlene Svazek, Landeshauptfrau-Stellvertreterin und Naturschutzreferentin in Salzburg, will deshalb eine Soforthilfe ermöglichen: Streuwiesen, die unter Vertragsnaturschutz stehen, sollen ab sofort gemäht werden dürfen – unabhängig vom ursprünglich festgelegten Schnittzeitpunkt und ohne dass die Landwirte ihre finanzielle Prämie verlieren. Noch fehlt allerdings die Zustimmung von Bundesminister Totschnig.

Svazek fordert eine rasche Entscheidung der Bundesregierung zugunsten der Salzburger Landwirte. Gemeinsam mit der Naturschutzabteilung und der Salzburger Landwirtschaftskammer seien bereits alle notwendigen Weichen gestellt worden, betont die Naturschutzreferentin. Dabei habe man auch darauf geachtet, den bürokratischen Aufwand zu minimieren.

Eine Mitteilung an die Naturschutzabteilung sei ausdrücklich nicht notwendig, um eine vorzeitige Bewirtschaftung vorzunehmen. „Unsere Bauern sollen sich in der gegenwärtigen Situation voll und ganz auf Beweidung und Futtermitteleinbringung konzentrieren können, ohne zusätzliche Zettelwirtschaft“, erklärt Svazek.

Warten auf Zustimmung des Agrarministeriums

Auf Landesebene sei man „auf Knopfdruck startklar“ und warte nur noch auf die formelle Zustimmung des Agrarministeriums. Konkret gehe es darum, dass Totschnig garantiere, dass die AMA auch in Bezug auf Flächen mit offiziellem Mähzeitpunkt 15. August sowie 1. September keine Sanktionen verhänge. Die Forderung sei bereits auf direktem Wege deponiert worden. Svazek erwarte sich eine Zustimmung noch am heutigen Tag.

Quelle: OTS

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