SWV fordert heimische Produktion für Versorgungssicherheit

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Niederösterreich verlangt, dass wichtige Güter im Inland erzeugt werden. Präsident Thomas Schaden sieht vor allem bei Lebensmitteln Handlungsbedarf.
Thomas Schaden, Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) Niederösterreich, fordert die Herstellung versorgungsrelevanter Waren in Österreich. Besonders bei Nahrungsmitteln müsse die Abhängigkeit von ausländischen Importen minimiert werden, betont er. Als Beispiel nennt Schaden das Ardo-Werk und dessen Tiefkühlgemüse-Produktion.
Kritik an Konzernentscheidung
Schaden kritisiert, dass ein Konzern Marchfelder Gemüse durch Lieferungen per Lkw aus anderen Ländern ersetzen wolle. Dies sei absurd, zumal die Fertigung in Groß-Enzersdorf wirtschaftlich erfolgreich gewesen sei. „Hier geht es jetzt um mehr als Konzernbefindlichkeiten“, erklärt der SWV-Präsident.
Im Zentrum stehe die landesweite Versorgung mit heimischen Nahrungsmitteln sowie die Sicherung von hunderten Arbeitsplätzen und Betrieben. Bund, Land und Investoren seien nun gefordert, eine zukunftsfähige Lösung zu erarbeiten, so Schaden.
Quelle: OTS
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