Tanken wird teurer – ÖAMTC fordert höhere Preisbremse

Mathias FischerMathias Fischer
Albert, ÖAMTC-Mitarbeiter, sitzt in einem gelben Pannendienstauto mit Generali-Aufkleber.
© vn

Die Kraftstoffpreise steigen wieder an, auch im Burgenland. Die aktuelle Spritpreisbremse von nur 0,8 Cent sei bei Preisen um zwei Euro viel zu gering, kritisiert ÖAMTC-Experte Dominik Graf, so der ORF.

Die Spritpreise belasten das Budget vieler Burgenländerinnen und Burgenländer wieder stärker. Zwar liegen die Preise im Burgenland etwas unter dem Österreich-Durchschnitt, doch die Entlastung durch die Preisbremse sei minimal, so ÖAMTC-Experte Dominik Graf.

„Die Spritpreisbremse wurde eigentlich in den vergangenen Monaten bei sinkenden Preisen auch immer abgesenkt. Aktuell liegen wir dann nur noch bei 0,8 Cent, die wirklich gebremst werden“, erklärte Graf. Bei steigenden Preisen müsse die Bremse wieder angezogen und die Mineralölsteuersenkung erhöht werden. 0,8 Cent seien bei Preisen von zwei Euro deutlich zu wenig.

Diesel kostet mehr als Benzin

Eine Entspannung bei den Preisen ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Der ÖAMTC-Experte erläuterte auch, weshalb Diesel derzeit dauerhaft teurer als Superbenzin ist. Der Grund liege vor allem darin, dass Österreich große Mengen an Diesel importieren müsse. Seit dem Ukraine-Krieg seien große Importmengen weggefallen.

Im Ausland günstiger tanken

In anderen Ländern wie Slowenien oder Kroatien gibt es staatlich verordnete Höchstpreise. Graf empfiehlt, vor Ort zu tanken, wenn man dorthin in den Urlaub fährt. Dadurch könne man sich 20 bis 30 Cent pro Liter sparen.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3363613/

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