Technology Impact Summit diskutiert KI-Zukunft Europas

Mona HopfingerMona Hopfinger
Programmpräsentation Technology Impact Summit Wien 11.08.2026: Mann und Frau stehen vor digitaler Stadtkulisse.
© Leissure Communication/Jobst

Am 11. November 2026 findet in Graz die dritte Auflage des Technology Impact Summit statt. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren über Europas Position im globalen KI-Wettbewerb und digitale Souveränität.

Das Organisationsteam rund um Markus Fallenböck von der Universität Graz und Magdalena Hankus von Hankus3sixty hat am Dienstagabend das Programm für den diesjährigen Think-Tank-Event präsentiert. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Europas digitale Zukunft – zwischen Souveränität, Sicherheit und KI-Wettlauf“.

KI-Regulierung als Ausgangspunkt

Seit Anfang August macht die Kennzeichnungspflicht der Europäischen Union sichtbar, dass große Teile der Werbung bereits automatisiert erstellt werden. Dies ist Teil des AI Acts der EU, der eine Technologie regulieren soll, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet. Der Summit will Perspektiven aufzeigen, wie sich Europa in diesem Bereich positionieren kann.

Hochkarätige Sprecher aus Politik und Wirtschaft

Eröffnet wird die Veranstaltung von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll aus dem Bundeskanzleramt. Agnes Heftberger von Microsoft hält die Opening Keynote zur digitalen Zukunft Europas. An einer Keynote Debate nehmen unter anderem Philipp Amann von der Europäischen Zentralbank, Stefan Mangard von der Technischen Universität Graz und Daniel Keinrath von Fonio teil.

In einer Oxford-Style Debate diskutieren Philipp Töbich von SAP und Christian Winkelhofer von Accenture über europäische KI-Infrastruktur. Zukunftsforscher Tristan Horx beleuchtet gesellschaftliche Auswirkungen technologischer Entwicklungen.

Praxisbeispiele aus Forschung und Wirtschaft

Use Cases präsentieren Andreas Diensthuber von DaphOS.ai, Martin Holler und Christian Rechberger von der Technischen Universität Graz sowie Helmut Lindner und Sabine Prossnegg von der FH Joanneum. Weitere Praxisbeispiele kommen von Cancom, Experts Inside, EY, JOANNEUM RESEARCH, Manz und Taceo.

Bei der Programmpräsentation in Wien stellte Martin Holler bereits DaphoOS.ai vor – eine KI-Plattform für Entscheidungsfindung und Ressourcenmanagement im Gesundheitsbereich, die in der Steiermark entwickelt wurde.

Steiermark als Innovationsstandort

„Die Steiermark ist ein Land der Forschung und Innovationen, in dem Zukunft gestaltet wird“, betonte Landesrat Willibald Ehrenhöfer vom Land Steiermark. Technologieintensive Wissenschaft sei der Motor für den Wirtschaftsstandort als Wohlstandsentwickler.

Fallenböck hob hervor, dass große technologische Fragen nicht innerhalb einer einzelnen Disziplin beantwortet werden könnten. Der Summit bringe Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf Augenhöhe zusammen. Hankus bezeichnete die Veranstaltung als bewährte Dialogplattform, die Orientierung gebe und neue Impulse liefere.

Moderiert wird der Event in der Aula der Universität Graz zum zweiten Mal von Tech-Insiderin Katrin-Cécile Ziegler.

Quelle: https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/in-graz-wird-ueber-europas-digitale-zukunft-diskutiert

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