Tempo 30 und Radwege: Umfrage zur Grinzinger Allee

Über 200 Personen haben sich an einer Befragung zur Grinzinger Allee in Döbling beteiligt. Die Neos wollen mit den Ergebnissen konkrete Anträge für Verbesserungen ausarbeiten.
Die Neos in Döbling haben eine Umfrage zur Zukunft der Grinzinger Allee durchgeführt. Mehr als 200 Menschen nahmen daran teil und zeigten damit ihr Interesse an der Gestaltung des Grätzls.
Die Befragung sollte ermitteln, welche Veränderungen nötig sind, damit die Straße den Anforderungen der Anrainerinnen und Anrainer gerecht wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lieferten zahlreiche Vorschläge.
Tempo 30 und bessere Querungen gefordert
Besonders auffällig: Die Hälfte aller Befragten sprach sich für eine durchgehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 aus. Sicherheit steht für viele im Vordergrund.
Häufig genannt wurden zudem verbesserte Querungsmöglichkeiten, zusätzliche Schutzwege und Verkehrsinseln. Diese Maßnahmen sollen das Überqueren der Allee erleichtern.
Radverkehr baulich trennen
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch jene, die selbst nicht mit dem Fahrrad unterwegs sind – wünschen sich einen baulich getrennten Radweg oder eine Fahrradstraße in der Nebenfahrbahn. Als Alternative wurde vorgeschlagen, Radfahrenden die Durchfahrt durch die Nebenfahrbahn zu gestatten.
Mehr Grün und Sitzplätze gewünscht
Um die Aufenthaltsqualität zu steigern, fordern die Befragten mehr Grünflächen. Genannt wurden etwa Rasengleise, Bäume und zusätzliche Grünflächen. Auch mehr Sitzgelegenheiten vor Ort würden positiv aufgenommen.
Die Neos Döbling wollen die Ergebnisse nun mit Expertinnen und Experten auswerten. Ziel ist es, aus den Vorschlägen konkrete Anträge für eine der kommenden Bezirksvertretungssitzungen abzuleiten.
Quelle: https://wien.neos.eu/aktuelles/news/2026/10/reges-interesse-an-grinzinger-allee
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