Tigermücke breitet sich in Österreich aus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Tigermücke mit charakteristischen weißen Flecken auf Beinen und Körper auf Haut.
© Pixabay / Pexels (Symbolbild)

Die Asiatische Tigermücke ist zunehmend in Österreich anzutreffen. Bereits kleinste Wasseransammlungen genügen der schwarz-weiß gestreiften Mücke als Brutstätte. Experten rufen zur Mithilfe bei der Eindämmung auf.

Die Asiatische Tigermücke ist in Österreich auf dem Vormarsch. Das Insekt ist an seiner schwarz-weißen Streifung erkennbar, bleibt kleiner als eine 1-Cent-Münze und ist hauptsächlich tagsüber unterwegs.

Kleinste Wasserstellen als Brutstätten

Schon geringste Mengen an stehendem Wasser bieten der Tigermücke ideale Bedingungen zur Vermehrung. Dazu zählen Blumenuntersetzer, Regentonnen, Vogeltränken, Gießkannen, Kinderspielzeug, Dachrinnen, Vasen oder alte Reifen.

Maßnahmen gegen die Vermehrung

Zur Eindämmung wird empfohlen, stehendes Wasser regelmäßig zu beseitigen. Gefäße sollten entleert, gereinigt und trocken gelagert werden. Regentonnen müssen gut verschlossen sein.

Vogeltränken und Untersetzer sollten alle drei bis vier Tage gereinigt werden. Auch Dachrinnen und Abläufe sollten kontrolliert werden. Ungenutzte Gefäße und Spielzeug sollten vor Regen geschützt aufbewahrt werden.

Besonders wichtig: Das bloße Ausleeren reicht nicht immer aus. Die Eier der Tigermücke haften an den Innenwänden von Behältern und überstehen sowohl Trockenheit als auch den Winter. Verdächtige Gefäße sollten daher gründlich ausgebürstet oder ausgewischt werden.

Sichtungen melden

Wer eine Tigermücke sieht, kann sie ganz einfach melden: Einfach ein Foto machen und die Sichtung über die kostenlose App Mosquito Alert einschicken. Fachleute prüfen die eingesendeten Fotos anschließend.

Quelle: https://www.gabersdorf.gv.at/unsere-gemeinde/aktuelles?posts=6a7ab7845acfbcc2ed8d23cd

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